Häkelhäubchen für Marmeladengläser und Sternenanhänger – eine kleine Häkelanleitung

Für meine kleinen Küchenkreationen liebe ich hübsche Verpackungen. Aber oft gefallen mir recycelte Marmeladengläser nicht so gut. Gehäkelte Häubchen sind da eine wunderbare Lösung ganz nach meinem Geschmack und so schön altmodisch noch dazu 🙂

20140210_Häkelhaube_CloseUp

Wer Lust hat das nachzumachen, hier ist die Anleitung.

Häkelhäubchen für Marmeladengläser:

Ich habe eine Häkelnadel mit 3,5 mm und das Garn Lana Grossa Puntino 002 Beige verwendet (Lauflänge: ca. 160m/50g) (z.B. von amazon).

4 Lm anschlagen, die Häkelnadel zurück in die 1.M einstechen und ab dort 13 Stb häkeln = Ring mit 14 Stb (oder: Magic Ring mit 7 Lm, dann in jede Lm 2 Stb).
2. Runde: jedes Stb verdoppeln, die Runde mit einer Km schließen.
3. Runde: jedes 2. Stb verdoppeln (dabei immer mit dem 1. Stb anfangen), die Runde mit einer Km schließen. 
4. Runde: jedes 3. Stb verdoppeln, mit einer Km die Runde beenden. 
5. Runde: NUR in den inneren Teil der Masche häkeln, so dass sich eine Kante ergibt / beginnen mit 3 Lm (= 1 Stb) jede M so wie sie erscheint häkeln = 1 Runde Stb ohne Zu-oder Abnahmen.
6. Runde: 4 Lm (= 1 Stb + 1 Lm), 1 M überspringen, * 1 Stb, 1 Lm, 1 M überspringen *, von * bis * wiederholen, mit einer Km die Runde schließen. 
7. Runde: eine Km in den Lm-Bogen der Vorrunde häkeln und von dort aus 3 Lm (= 1 Stb), 3 Stb in denselben Lm-Bogen, 1 fM in den nächsten Lm-Bogen, * 4 Stb in den nächsten Lm-Bogen, 1 fM in den nächsten Lm-Bogen *, von * bis * wiederholen, mit einer Km in die 2. Lm der ersten 3 Lm die Runde beenden, Faden vernähen.

Dann ein schönes Band durch die Stäbchen fädeln und zubinden. Fertig! 🙂
Zum Beschriften empfehle ich hübsche Etiketten – in meinem letzten Beitrag habe ich meine schon mal vorgestellt.

20140210_Etiketten_Häkelhäubchen

Rechts im Bild sehr Ihr auch noch einen kleinen Stern, mit dem ich an Weihnachten meinen Glühweinsirup aufgehübscht habe.
Auch dazu noch eine kleine Anleitung.

Sternenanhänger:

Ich habe auch hier eine Häkelnadel mit 3,5 mm und das Garn Lana Grossa Puntino 002 Beige verwendet (Lauflänge: ca. 160m/50g) (z.B. von amazon).

5 Lm anschlagen und mit 1 Km zur Runde schließen.
1 Lm (als Ersatz für eine fM), dann noch 11 fM in den Lm-Ring häkeln (=12 fM) und mit einer Km zur Runde schließen.
3 Lm (als Ersatz für ein StB), in die nächste Masche 1 Stb (= 2 Stb), dann 6 Lm, 2 Stb, 6 Lm, usw. bis die Runde mit einer Km geschlossen ist.
1 Lm (als Ersatz für 1 fM), dann in den Lm-Ring der Vorreihe 4 fM und 1 Picot (3 Lm, 1 halbes Stb in die 1.Lm häkeln und wiederum 4 fM, so dass der Lm-Ring umhäkelt ist; 1 fM zwischen die folgenden 2 Stb der Vorreihe sowie den folgenden Lm-Bogen wieder mit 4 fM, 1 Picot sowie 4 fM umhäkeln usw. bis zum letzten Lm-Bogen. Dort wie folgt häkeln: 4 fM, 25 Lm (als Aufhängung), 4 fM, mit einer Km die Runde schließen. Bei Bedarf stärken und bügeln.

Wer das Häkeln jetzt gerne lernen möchte, dem kann ich wärmstens den Youtube-Kanal Nadelspiel.com von eliZZa empfehlen. Dort wird jede Maschenart besonders gut erklärt und Schritt für Schritt vorgemacht. Alles, was bisher in meinen Häkelanleitungen gefordert war, habe ich dort gefunden und ganz fix von eliZZa gelernt 🙂

Viel Spaß damit und liebe Grüße,

Jennie

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LIEBSTER Award – discover new blogs

Mein (noch so junges) Blogbaby herz&heimat ist nominiert worden für den „LIEBSTER Award – discover new blogs„! Und zwar gleich dreimal: von pearls for pillows, von misspinguin und von missfraeulein 🙂 Ich habe mich sehr darüber gefreut – danke, Ihr Lieben!

20140221_LIEBSTER Award

Ziel des Ganzen ist, neue Blogs zu entdecken und die tollen Ideen der kreativen BlogerInnen weiterzutragen – ein schöner Einfall und da mache ich doch gerne mit!

Wie funktioniert das Ganze:

1. Verlinke die Person, die Dich nominiert hat
2. Beantworte die 11 Fragen, die die Person Dir gestellt hat
3. Suche Dir 11 Blogger, die unter 200 Follower haben und nominiere sie
4. Überlege Dir selbst 11 Fragen für Deine 11 Nominierten

Und hier nun also meine Antworten auf die Fragen, die ich von den drei Bloggerinnen erhalten habe (damit das nun kein allzu langer Beitrag wird, habe ich bei doppelten Fragen auf die vorherigen Antworten verwiesen – ich hoffe, das geht in Ordnung):

pearls for pillows:

1. Seit wann bloggst du und was macht deinen Blog besonders?
herz&heimat ist noch keine drei Wochen alt und damit noch ein Blogbaby 🙂 Mein Motto und damit Motto meines Blogs ist „Schön ist, was das Herz froh macht!“ und das ist vielleicht auch das Besondere daran.

2. Wie bist du auf die Idee gekommen, selbst zu bloggen?
Gute Frage. Irgendwie habe ich auf Blogs immer wieder so viele schöne Dinge gefunden. Und kreativ zu sein, macht so glücklich. Vielleicht wollte ich einfach ein paar dieser schönen Dinge mit anderen teilen.

3. Wie findest du neue Ideen für deinen Blog?
Allzu viel Erfahrung habe ich ja noch nicht. Viel Inspiration kommt aus anderen Blogs, viel aus mir selbst. Das Ergebnis habt Ihr dann hier 🙂

4. Hast Du einen Lieblingsblog, der Dich besonders inspiriert?
Bisher noch nicht, ich finde immer die Kombination aus mehreren tollen Ideen ganz toll.

5. Eine gute Fee schenkt dir drei Wünsche – welche wären deine?
Gesundheit, Glück und Gelassenheit – damit müsste doch dann alles laufen 🙂 

6. Deine liebste Jahreszeit?!
Alle in ihrer Reihenfolge. Ich habe mal einige Monate in Singapur verbracht, wo – abgesehen von mal mehr, mal weniger Regen – eigentlich immer Sommer ist. Da habe ich so richtig gemerkt, wie schön doch jede unserer Jahreszeiten für sich ist. Ich freue mich im Winter schon auf den Frühling und im Herbst auf den ersten Schnee. So wie es ist, ist es doch am schönsten finde ich 🙂

7. Wie weit im Voraus planst du deine Beiträge?
Sollte ich das tun? 😉 Im Moment sprudelt es noch so und ich versuche mich zu beherrschen, nicht alles auf einmal zu posten. Mal sehen, wie ich das langfristig löse…

8. Welche Reaktion auf deinen Blog oder einen Beitrag hat dich am meisten gefreut?
Diese Nominierungen haben mir schon ein ganz großes Lächeln ins Gesicht gezaubert, muss ich gestehen – zumal mein Blog ja noch so jung ist 🙂 Aber auch der allererste Kommentar von einer mir noch ganz fremden Bloggerin hat mich schon sehr gefreut, damit hatte ich nach meinem ersten Beitrag noch gar nicht gerechnet.

9. Wann war deine letzte große Reise und wohin ging sie?
Eine „große“ Reise? Hm, das ist relativ 🙂 Ich bin schon ein bisschen rumgekommen, aber was mir zu dieser Frage als erstes einfällt, ist die große Reise, die mir jetzt gerade kurz bevor steht: ich werde ab dem 15.03.2014 eine Auszeit nehmen und 5 Wochen lang auf dem Camino Francés, dem Jakobsweg in Spanien, von Saint-Jean-Pied-de-Port nach Santiago de Compostela gehen. Ich stecke mitten in den Vorbereitungen und bin wahnsinnig aufgeregt 🙂

10. Was nimmst du dir für die Zukunft für deinen Blog vor?
Es tut mir so gut, mich mit den Dingen zu beschäftigen, die mein Herz froh machen. Und dabei hilft mir dieser Blog. Ich freue mich, wenn er das weiterhin für mich tut und vielleicht sogar noch für andere.

11. Froh, bei der letzten Frage angekommen zu sein? 🙂
Solche Fragen zu meinem Blog habe ich mir tatsächlich selbst noch gar nicht so in dieser Form gestellt – mag ich 🙂


misspinguin:

1. Warum bloggt ihr?
S.o. 2. Frage von pearls for pillows.

2. Was ist euer liebstes Kreativ-Werkzeug?
Im Moment meine Häkelnadeln und das Glasgravurset! 🙂

3. Wo bzw. Wie lasst ihr euch inspirieren?
S.o. 3. Frage von pearls for pillows.

4. Wie reagiert eure Umwelt darauf, dass ihr bloggt?
Die wenigen, die es bisher wissen, finden herz&heimat sehr schön – aber ich hab es in den ersten drei Wochen noch nicht allzu vielen verraten 🙂

5. Von wo blogge ich? (Park, Café, Wohnzimmer…)
Aus meinem Wohnzimmer und überall, wo ich grade Lust dazu habe.

6. Habt ihr Erfahrung mit Blogger-Treffen?
Nein, davon habe ich bisher leider noch nichts gehört. Gibt es solche Treffen?

7. Was macht für euch einen guten Blog/Beitrag aus?
Ich würde sagen Inspiration. Wenn mich ein Beitrag inspiriert bzw. mir Lust macht, etwas auszuprobieren, dann ist es doch ein toller Beitrag 🙂

8. Mit welchem Material wollt ihr gern mal arbeiten?
Ich würde gern anständig nähen können, aber neben all dem anderen war dafür noch keine Zeit…

9. Für wen bastelt/näht/kocht ihr am liebsten?
Gern für mich selbst und auch gern für meine Lieben!

10. Welchen meiner Beiträge findest du am besten?
Den Patchwork-Beitrag (hier) finde ich toll – nähen würde ich auch gern so gut können. Aber ich arbeite noch an der Freundschaft zu meiner Nähmaschine 😉

11. Welche Ziele / Wünsche habt ihr euch für euren Blog?
Ich würde mich freuen, wenn ich mich immer weiter mit den schönen Dingen, des Lebens beschäftigen kann – dafür Zeit und Muße finde. Dann werde ich auch immer neue hübsche Ideen für herz&heimat haben – das wäre schön. Und schön wäre, wenn ich anderen damit eine Freude bereiten kann, wenn andere Ideen aufgreifen, sie ausprobieren und mir ihre Ergebnisse zeigen 🙂


missfraeulein:

1. Wie bist du hierhin gekommen?
Hm, ich kam irgendwie auf die Idee, einen eigenen Blog zu machen und dann bin ich über Google zu WordPress gekommen. Bis dato eine gute Wahl – soweit ich das jetzt schon beurteilen kann 😉

2. Seit wann bist du hier?
Erst seit drei Wochen. Meinen ersten Beitrag habe ich am 04.02.2014 veröffentlicht.

3. Woher kommst du (was ist also dein Hintergrund? Bist du ein Kreativ-Profi oder nicht und wie bist du kreativ geworden)?
Ich bin Betriebswirtin. Beruflich eher wenig kreativ tätig – zumindest nicht fürs Herz. Vielleicht genau deswegen brauche ich das so als Ausgleich.

4. Welche Story verbirgt sich hinter deinem Blog-Namen?
herz&heimat – das sind die Dinge, die für mich Schönes ausmachen. Schön ist, was das Herz froh macht. Und Heimat verbinde ich mit Familie, Freunden, Geselligkeit, Gemütlichkeit, Entspannung… Daher der für mich richtige Name für meinen Blog.

5. Vanille oder Schoko?
Schoko. Aber manchmal Vanille! 😉

6. Wie viel Zeit verbringst du mit deinem Blog?
Mal mehr, mal weniger. Manchmal schreibe ich einiges auf Vorrat. Dann auch mal wieder etwas weniger…

7. Wie viel Zeit verbringst du auf anderen Blogs?
Das ist eigentlich ähnlich. Manchmal kann ich stundenlang Artikel lesen, manchmal nehme ich mir weniger Zeit. Ganz nach Lust und Laune.

8. Was ist der kreativste Einfall, den du je hattest?
Puh, kann ich den Telefon-Joker wählen? 😉 Na, sie sind doch alle unheimlich kreativ, oder?! 😀

9. Machst du Werbung für deinen Blog oder verhälst du dich eher ruhig?
Ich würde sagen, ich verhalte mich eher ruhig. Ich habe eine Facebookseite gemacht und mich bei der bloggerei reigistriert – ansonsten bin ich da bis dato wenig aktiv. Aber vielleicht ändere ich das noch, wenn ich ein paar mehr Beiträge vorweisen kann 🙂

10. Mein Blog ist…
…schön, finde ich. 🙂

11. Welche Frage würdest du dir gerne selber stellen (Antwort nicht vergessen ;)?
Hui, das waren ja jetzt schon einige, aber bei pearls for pillows, habe ich eine Frage gesehen, die ich interessant fand: Wie offen gehst du mit dem Bloggen um? Wissen deine Freunde und deine Familie, dass du bloggst? Tatsächlich habe bisher wirklich erst wenigen Menschen davon erzählt. Vielleicht wollte ich erstmal sehen, wie das Ganze bei unvoreingenommenen, quasi objektiven Lesern ankommt 🙂 Ich denke, je mehr Beiträge ich habe, desto mehr Mut werde ich wahrscheinlich aufbringen, mich der Meinung meiner Lieben zu stellen 🙂

So, und nun zu meinen Fragen:

1. Seit wann bloggst Du und wie viel Zeit im Monat investierst Du in Deinen Blog?
2. Woher holst Du Deine Inspiration bzw. Deine Ideen für den Blog?
3. Wenn Du jetzt noch einmal neu starten würdest, würdest Du etwas an Deinem Blog verändern (Name, Inhalt, Design)?
4. Wie offen gehst Du mit dem Bloggen um? Wissen Deine Freunde und Deine Familie, dass Du bloggst?
5. Wie reagiert Deine Umwelt darauf, dass Du bloggst?
6. Was sind momentan Deine drei Lieblingslieder?
7. Was macht für Dich einen guten Blog bzw. einen guten Beitrag aus?
8. Welcher meiner Beiträge gefällt Dir am besten? Warum?
9. Hast Du schon einmal eine längere Zeit im Ausland verbracht? Wenn ja, wo?
10. Hast Du einen “langfristigen” Plan für Deinen Blog oder entscheidest Du immer spontan was, wann und wie Du postest?
11. Machst Du Werbung für Deinen Blog oder verhälst Du Dich eher ruhig?

Und hier nun einige Blogs, die mir besonders gut gefallen haben und die ich nun meinerseits gerne für den „LIEBSTER Award“ nominieren möchte:

antihamsterrad

Mein gehäkeltes Herz

Reisefeder

rainerpunktzufall

Julia Lindblom

Ich hoffe, Ihr findet das Ganze genauso schön wie ich und habt ebenfalls Lust, die vielen Fragen zu beantworten – es macht Spaß! 🙂

Viele liebe Grüße und ein schööönes Wochenende,
Jennie

Hübsche Etiketten zum Beschriften für allerlei Handgemachtes und kleine Grüsse aus der Küche

Manchmal entstehen ganz tolle Sachen in meiner kleinen Küche. Von Pestovariationen, über verschiedene Nussmuse, selbstgemachte Erdnussbutter oder fruchtig verfeinerter Balsamico Essig bis hin zu Gewürzzucker-Herzen oder leckeren Sirups zum Verfeinern von Prosecco oder Süßspeisen… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und oft finde ich gar wundervolle Inspirationen in anderen Blogs. Solche Dinge bieten sich wunderbar an, anderen eine kleine Freude damit zu bereiten. Ich liebe es, kleine Gläschen oder Fläschchen zu befüllen und als kleine Geschenke zu nutzen. Gut ist, die Gläschen zu beschriften. Zum einen als Geschenkanhänger, aber auch zum Selberbehalten, damit man nicht vergisst, was drin ist und vielleicht das Datum vermerken kann. Ich machte mich auf die Suche nach hübschen Etiketten. So richtig konnte mir aber nichts gefallen, also habe ich mich selbst an die Gestaltung gemacht.

20140210_Etiketten_Häkelhäubchen

Wichtig war mir, dass ich die Etiketten individuell beschriften kann (Inhalt, vielleicht ein kleiner Gruß und das Datum). Ich habe die Etiketten einfach mit dem Farbdrucker ausgedruckt, ausgeschnitten, in der Mitte geknickt und mit einem Klebestift zusammengeklebt. Mit einem kleinen Loch an der Spitze durch den Locher kann man die Schildchen dann wunderbar mit einer kleinen Schleife an allerlei mit Liebe Selbstgemachtem befestigen. Und sie sind nicht nur für Dinge aus der Küche verwendbar, sondern auch für andere selbstgemachte Kleinigkeiten…

Wem die Etiketten gefallen, der darf sie natürlich gerne nutzen. Ihr findet zwei verschiedene Versionen hier kostenlos als pdf zum Download.

Meine Etiketten

Viel Freude damit!

Jennie

Glasgravieren – mein DIY Tutorial

Wie in meinem letzten Beitrag schon angekündigt, hier nun mein kleines DIY Tutorial zum Glasgravieren für alle die Lust bekommen haben, es auch mal auszuprobieren.
Damit lassen sich hübsche und sehr individuelle Kunstwerke gestalten, wie z.B. die Weihnachtsgeschenke, über die ich in meinem letzten Beitrag geschrieben habe: für Omi eine hübsche Eierlikörflasche und für Papa eine Plätzchen-Glasglocke für die kleinen, kunstvollen Wunderwerke.

 20131210_Glasgravur

Was Du brauchst:

Wichtig ist bestimmt eine ruhige Hand und ein klein bisschen Geschick – ansonsten würde ich sagen, einfach mal ausprobieren, denn Übung macht den Meister 🙂
Ich habe mir für den Anfang einen günstigen Gravurstift mit Diamantspitze bei amazon bestellt (hier). Bisher habe ich alle meine Werke mit diesem Gerät erstellt und muss sagen, ich bin sehr zufrieden damit. Es ist leicht und handlich und die Batterien haben bisher gut durchgehalten. Neue passende Diamantspitzen sind ebenfalls günstig bei amazon erhältlich. Zum Schutz der Augen und der Atemwege empfiehlt es sich beim Gravieren in jedem Fall, eine Schutzbrille und einen Mundschutz tragen (habe ich günstig im Baumarkt gefunden).
Und nicht zuletzt brauchst Du natürlich einen passenden Glasgegenstand, den Du gravieren möchtest. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Flaschen, Glasglocken, Trinkgläser, Marmeladengläschen, Windlichter, Laternen und und und. Geeignet ist eigentlich jede Art von Glas. Nur wenn es allzu dick ist, wird es mit der Vorlage schwierig, weil das Glas die Vorlage quasi bricht. Dann fällt es schwer, den Gravurstift genau anzusetzen. Aber mit etwas Übung kann man auch das ganz gut ausgleichen. Daher würde ich empfehlen, zuerst mal mit einem kleinen Glas zu üben. Bei mir war es ein Teelichtglas mit Hirschkopf und Schriftzug „Alpenglück“ und ein kleines Windlicht mit Zwerk und Fliegenpilz:

20140210_Glasgravur Übungen

Die Vorlagen:

Ich habe mir die Vorlagen am Computer erstellt und in der gewünschten Größe ausgedruckt. Dann kann man sie ganz einfach grob ausschneiden, hinter das Glas legen, mit Tesafilm befestigen und mit dem Gravurstift nachzeichnen und auf das Glas aufbringen. Wenn das Glas gekrümmt ist oder sehr dick ist, muss die Vorlage ggf. angepasst werden, aber das sieht man gleich. Besonders schön finde ich Scherenschnitte als Vorlagen. Die teils schattierten Gravuren, die man im Internet teilweise findet, sind mir irgendwie zu kitschig 😉
Wem meine beiden Entwürfe zu Weihnachten gefallen haben, darf sie selbstverständlich nutzen. Ihr findet Sie hier als pdf kostenlos zum Download: Papas kleine Wunderwerke (hier) und Omas Eierlikör (hier).

Die Technik:

Für mich war es am einfachsten, die Vorlage zu fixieren und mit den Umrissen anzufangen. Dann habe ich die Vorlage entfernt und das Glas mit einem dunklen Stoff hinterlegt (meine dunkelblaue Strumpfhose hat mir da gute Dienste erwiesen ;-)). Durch den dunklen Hintergrund kann man besser sehen, was man graviert. Im Anschluss habe ich die Umrisse ausgefüllt und kleine Ungenauigkeiten beseitigt bzw. übermalt. Leider ist es so, was einmal graviert ist, ist graviert 🙂 Den entstehenden Staub mit einem trockenen Tuch immer wieder mal wegwischen (kein nasses Tuch verwenden, da die Gravur sonst aufgrund der Feuchtigkeit „unsichtbar“ wird).

So, ich hoffe, das war verständlich.
Viel Spaß beim Ausprobieren und ganz liebe Grüße,

Jennie

Glasgravieren – mit schönen Geschenken Freude bereiten

Manchmal fällt es mir richtig schwer, schöne und persönliche Geschenkideen für meine Lieben zu finden. Doch Ende letzten Jahres habe ich eine neue Kunst für mich entdeckt: das Glasgravieren. Von der einen schönen Idee bin ich auf die nächste gekommen. Und ich glaube, damit werde ich meine Kreativität noch eine ganze Weile ausleben können 🙂

Mein lieber Papa backt seit seiner Pensionierung jedes Jahr zu Weihnachten besonders kunstvolle Plätzchen. Er investiert viel Zeit und Herzblut. Und Mama präsentiert diese bunten Plätzchen mit größtem Stolz und Vergnügen auf dem Süßigkeitenteller im Wohnzimmer, damit jeder sie bestaunen kann 🙂 Nun hat Papa sich aber Sorgen gemacht, dass die Plätzchen einstauben – und schon war meine erste Idee geboren: eine eigens für solch kleine Wunderwerke verzierte Glasglocke auf einer Platte, mit der die leckere Aufbewahrung der Plätzchen nun gesichert ist.20131210_Papas Wunderwerke

Die Glasglocke auf einem weißen Porzellanteller mit Fuß habe ich bei DEPOT gefunden (hier). Schon lange hat sich mein Papa nicht mehr so über ein Weihnachtsgeschenk gefreut 🙂

Und meine Omi kocht regelmäßig einen köstlichen Eierlikör – so köstlich, dass wir die Gläser immer ausschlecken, damit wir auch den letzten Rest genießen können! Sie hat den Likör immer in die ausgespülten Flaschen des verwendeten Doppelkorns gefüllt. Und die werden meiner Meinung nach dem so leckeren Eierlikör nicht gerecht. So kam ich auf die meine nächste Idee, ihr eine ganz individuelle und hübsche Glasflasche für den Eierlikör zu gestalten. Künftig kann sie ihren Gästen den feinen Likör nun aus einem ganz besonderen Behältnis kredenzen.20131210_Omas Eierlikör

Die Flasche ist eine Apothekerflasche mit einem Fassungsvermögen von einem Liter. Die habe ich bei amazon gefunden (hier). Für Omi war mir besonders wichtig, dass die Ganze Menge von einem „Produktionsdurchlauf“ auf rein passt. Leider kann ich kein schöneres Foto mehr machen, weil meine Omi ein ganzes Stück entfernt wohnt.

Außerdem habe ich märchenhafte Windlichter für meinen kleinen Balkon graviert und eine Laterne für meine Mama…
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Falls nun jemand Lust bekommen hat, das Glasgravieren auch mal auszuprobieren, werde ich in einem meiner nächsten Beiträge eine DIY Anleitung und ein paar Vorlagen zum Download posten.

Liebe Grüße,

Jennie

Eiweiss und Vitamin C: der Kilokick für die Abnahme – mein Test

Ich habe mit Weight Watchers im letzten Jahr 18 kg abgenommen und interessiere mich seit dem sehr für gesunde Ernährung. Ich probiere vieles aus – auch mal vegetarisch und vegan oder einfach außergewöhnliche und leckere Dinge – und behalte meine letzten Kilos, die ich noch loswerden möchte dabei gut im Auge. Das Weight Watchers Programm hat mir da eine wunderbare Orientierung geboten, wie ich meine Ernährung weitaus gesünder gestalten kann. Mittlerweile habe ich mich sogar entschlossen, selbst eine Ausbildung zum Weight Watchers Assistant Coach zu machen, damit ich andere mit meinen Erfahrungen motivieren kann. Mal sehen, wie das wird 🙂

Ich habe nun im Internet vom sogenannten Kilokick gelesen, der die Abnahme ankurbeln soll. Ich konnte nicht genau herausfinden, wo dieses Rezept ursprünglich her kommt – von „Schlank im Schlaf“ nach Dr. Pape oder vor einiger Zeit aus einem älteren Weight Watchers Programm. Jedenfalls basiert es auf der Theorie, dass Eiweiß in Verbindung mit Vitamin C den Fettstoffwechsel anregt, die Fettzellen öffnet und zur Verbrennung freisetzt. Es finden sich in verschiedenen Foren sehr unterschiedliche Erfahrungsberichte – bei manchen scheint es zu guten Abnahmen zu führen, bei anderen zeigt es keine Wirkung. Grund genug für mich, das mal auszuprobieren 🙂

Mein Kilokick

Hier das Rezept:

250g Magerquark
2 Eiweiß
Saft einer Zitrone
Einige Spritzer flüssiger Süßstoff

Die beiden Eiweiße steif schlagen (ich habe immer Eier der Größe L, da wurde es fast ein wenig viel Eischnee, eins hätte wohl auch gereicht…). Den Magerquark mit dem Zitronensaft und dem Süßstoff verrühren und den Eischnee vorsichtig unterheben.

Heraus kommt dann eine vollständige Abendmahlzeit. Empfohlen wird, diese eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen zu verzehren. Den Kilokick maximal zweimal pro Woche essen, um den Gewöhnungseffekt im Körper zu verhindern und die Wirkung zu erhalten.

Variationsmöglichkeiten:

  • Vor Verzehr eine halbe Stunde ins Gefrierfach stellen
  • Im Ofen goldbraun backen
  • Auch als kleiner Kilokick möglich: die Hälfte der oben genannten Zutaten zusammenrühren und nach einem Eiweiß-Abendessen als Dessert essen

Mein Fazit:

Geschmacklich war ich überrascht. Ich mag sehr gerne Quark und Zitrone. Nur wegen des Eischnee war ich skeptisch, aber die Masse wurde schön fluffig und ich mochte die Creme sehr gern. Ich hatte auch das Gefühl, dass mir mit dem Süßhunger geholfen war, mit dem ich derzeit an manchen Abenden etwas zu kämpfen habe 😉 Ich war pappsatt, konnte nicht die ganze Portion aufessen. Sehr beruhigend, da ich eher erwartet hatte, dass sich ohne Kohlehydrate zum Abendessen die gesättigte Zufriedenheit nicht so richtig einstellen mag. Für Weight Watchers in jedem Fall gut geeignet, da für ein sättigendes Abendessen sehr punktearm. Alles in allem zufriedenstellend, auf der Waage sah das am nächsten Morgen auch gut aus, wobei ich dahingehend immer etwas langfristiger denke 🙂 Ich werde den Kilokick auf jeden Fall wiederholen – vielleicht diesmal noch mit einer kleinen Backeinheit im Ofen. Warm kann ich mir das Ganze wunderbar vorstellen!

Ich freue mich über andere Erfahrungsberichte 🙂

Viele Grüße!

Jennie

Wunderbarer Häkelteppich – meine ersten Gehversuche in der Handarbeit

Schön ist, was das Herz froh macht. Ja, und besonders froh macht es mich, wenn ich meiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Da kann man die Gedanken so schön fließen lassen… Schon während meiner Schulzeit habe ich ganze Nachmittage auf dem Teppich in meinem Zimmer verbracht und mich kreativ beschäftigt. Damals habe ich vornehmlich gemalt und schöne Dinge gebastelt. Und ich erinnere mich, dass ich den Handarbeitsunterricht in der Grundschule besonders mochte – aber irgendwie fehlt mir damals als Kind die Geduld für größere Projekte 😉

Für die Weihnachtsfeiertage hatte ich mir nun einen Wiedereinstieg in die Handarbeit vorgenommen. Am liebsten wollte ich einen Teppich häkeln! Und hier ist das Ergebnis:

Mein Häkelteppich

Als Vorlage habe ich eine Anleitung für ein Platzset bei DROPS Design ausgewählt (hier) und mir ein hübsches Woll-Lädchen in der Nähe gesucht, wo ich mich beraten ließ. Ich wurde zwar ein klein bisschen irritiert angesehen, aber ich finde, das Ergebnis spricht für sich 🙂 Ich habe mich für Baumwolle entschieden, damit der Teppich waschbar ist: 12 x Lana Grossa Cotofine 020 weiß aus 70% Baumwolle und 30% Polyamid (Lauflänge: 90m/50g, Nadelstärke: 7-8) (auch hier bei Amazon erhältlich). Dazu noch eine 9er Häkelnadel. Ich habe das Garn doppelt genommen, damit der Teppich schön dick wird. Die Wolle ließ sich gut verarbeiten und durch die große Nadel sieht man unheimlich schnell ein hübsches Ergebnis!

Mein Häkelteppich

Für mich als Häkel-Neuling war die DROPS Anleitung zunächst sehr schwer zu verstehen, wie ich bald feststellen musste. Viele der geforderten Maschen wusste ich noch nicht umzusetzen. Bei meiner Suche im Internet bin ich auf den Youtube-Kanal Nadelspiel.com von eliZZa gestoßen, die dort jede Maschenart besonders gut erklärt und Schritt für Schritt vormacht. Alles, was bisher in meinen Häkelanleitungen gefordert war, habe ich dort gefunden und ganz fix von eliZZa gelernt. Im Besonderen der Magic Ring hat mir als Start für den Teppich gut weitergeholfen.

Wichtig ist, dass der Teppich in Runden gehäkelt wird – also nicht in einer Spirale. Jede Runde wird abgeschlossen. Damit man mit der nächsten Runde beginnen kann, muss man mit Luftmaschen wieder auf die nötige Höhe kommen, bei festen Maschen mit einer Luftmasche, bei Stäbchen mit zwei. Dies wird in der Anleitung aber erklärt oder zumindest angedeutet.

Hier noch eine kleine Erklärung zu den in der DROPS Anleitung genutzten Abkürzungen (die mich anfangs noch ziemlich verwirrten):

Kettm = Kettmasche
fM = feste Masche
Lm = Luftmasche
Stb = Stäbchen
D-Stb = Doppel-Stäbchen
M = Masche
R = Runde

Und wenn der Teppich fertig ist, einfach schön bügeln und ggf. vorher mit Sprühstärke einsprühen, dann wird er wunderbar flach. Ich werde meinen Teppich vielleicht von unten noch mit einer rutschfesten Unterlage bestücken, die ich in kleineren Stücken annähe. Im Moment rutscht er noch etwas durch die Gegend, wenn man nicht Acht gibt. Tipps sind hier gerne willkommen 🙂

Vielleicht habt Ihr ja nun auch Lust bekommen, Euch das Häkeln (wieder) anzueignen – in jedem Fall eine sehr entspannende Tätigkeit, bei der man hinterher mit hübschen Ergebnissen belohnt wird.

Habt eine schöne Restwoche!

Jennie

PS: Wenn Ihr das Garn über den von mir angegebenen Link bezieht, zahlt Ihr nicht mehr, aber Amazon unterstützt meine Arbeit an diesem Blog als Dank für meine Empfehlung an Euch 🙂