Zweistöckige Geburtstagstorte für meine kleinen Schätze

Mein Patenkind und sein großer Bruder hatten beide im April Geburtstag und mit der Familie haben wir für beide zusammen gefeiert. Die Kleine wurde zwei und ihr Bruder schon vier 🙂 Da die beiden meine kleinen Schätze sind, sollten sie eine tolle Geburtstagstorte bekommen, die natürlich für Mädchen und Junge gleichermaßen funktionieren sollte 🙂

Ich habe mich für eine ganz bunte Torte mit zwei Stockwerken entschieden mit bunten Sternen, Kerzen und die Namen der beiden durften natürlich auch nicht fehlen. Oben befindet sich ein heller Bisquit mit Himbeerquarkfüllung und weißer Ganache (das Rezept dazu, die Zubereitung und alles weitere findet Ihr in meinem früheren Beitrag).
Unten gab es einen Schokokuchen mit Mandeln und Schattenmorellen, gefüllt und umhüllt mit einer Zartbitterganache. Das Rezept dazu findet Ihr unten.

Den ganzen Kuchen habe ich mit Fondant eingeschlagen, den ich selbst eingefärbt habe mit den Wilton Pastenfarben (hier). Dabei habe ich drei unterschiedliche Fondantsorten getestet: meinen Massa Ticino, den ich bisher immer verwendet habe, den Rollfondant (mit Vanillegeschmack) von DekoBack sowie den Rollfondant in Weiß von Back & Decor. Ich habe ein kleines Fazit dazu, das ihr in meinem nächsten Beitrag findet.

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Hier nun das Rezept für den Schokokuchen:

Zutaten:

320g Butter
200g Schokolade
1 Prise Salz
1/2 TL Vanilleextrakt
250g Zucker
8 Eier
190g Mehl
30g Backkakao
1 1/2 TL Backpulver
Kirschen, gehackte Mandeln und Zimt nach Belieben

Zartbitterganache:

500g Sahne
1000g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

Für den Kuchenteig die Butter zusammen mit der Schokolade, Salz und Vanilleextrakt schmelzen. Den Zucker und die Eier dazugeben und kurz verrühren. Dann Mehl, Kakao und Backpulver dazugeben und das Ganze zu einem glatten Teig verrühren. Am Schluss Kirschen (ich habe entsteinte Schattenmorellen aus dem Glas genommen), gehackte Mandeln und Zimt nach Belieben unterheben.

Den Kuchen in einen Backrahmen geben und bei 160 Grad Ober-/Unterhitze fertigbacken. Bei mir hat das etwa 70-80 Minuten gedauert.

Für die Ganache die Sahne zum Kochen bringen, dann vom Herd nehmen und die Schokolade langsam einrühren und schmelzen, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Am besten über Nacht abkühlen lassen, jedoch nicht in den Kühlschrank stellen.

Nach dem Abkühlen habe ich den Kuchen einmal quer durchgeschnitten, mit Zartbitterganache gefüllt und umgekehrt wieder zusammengesetzt, sodass zwei gerade Flächen oben und unten entstanden. Die Ganache hat dabei die Unebenheiten ausgeglichen. Allerdings wird der Kuchen so auch sehr mächtig und schokoladig – muss man dann wissen, wie man das gern haben möchte. Alternativ kann man den Schokokuchen auch einfach gerade schneiden und den Verschnitt einfach so naschen 🙂

Dann den Kuchen mit Ganache einstreichen und nach dem Durchkühlen mit Fondant einschlagen. Eine genauere Anleitung dazu gibt es ebenfalls in meinem früheren Beitrag zur Himbeersahnetorte. Da der Schokokuchen sehr stabil ist, muss beim Stapeln nichts weiter beachtet werden. Anders verhält es sich, wenn das untere Stockwerk weicher ist, dann sollte man zur Stabilisierung z.B. Stäbchen verwenden, damit nichts einfällt, aber damit habe ich auch noch keine Erfahrungen gesammelt 🙂 So konnte ich einfach beide Torten dekorieren und aufeinander setzen.

Die Buchstaben, Punkte, Sterne und Streifen habe ich mit Ausstechern und einem scharfen Messer hergestellt und dann mit Zuckerkleber auf die Torte geklebt. Mit dem Zuckerkleber habe ich auch die M&Ms rundherum aufgeklebt. Die Sterne habe ich vorsichtig auf bunte Drähte gesteckt noch etwas trocknen lassen, damit sie stabiler werden und dann einfach oben in die Torte gesteckt. Ganz zum Schluss habe ich noch etwas Glitzer für Lebensmittel mit Alkohol (ich habe Wodka verwendet) angerührt und damit die Buchstaben, Punkte, Sterne und Streifen mit einem Pinsel angestrichen. So sah es noch etwas hübscher aus 🙂

Am Ende noch ein paar bunte Geburtstagskerzen und eine Schleife dazu – fertig! 🙂

Ich glaube, die Kleinen und auch die Großen haben sich über die Torte gefreut – und dann lohnt sich der Aufwand ja auch allemal 🙂

Viel Spaß beim Werkeln und liebe Grüße,
Jennie

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Rosa Taufmandeln zur Erinnerung für die Gäste

Schaut mal, für die Taufe meines Patenkindes hatte ich noch kleine Gastgeschenke vorbereitet, die ich den Gästen als Erinnerung mit nach Hause gegeben habe: mit Zucker kandierte, rosa Taufmandeln in kleinen, geschmückten Organzasäckchen 🙂

20140806_Taufmandeln3Dieser Brauch ist von den Hochzeitsmandeln auch für Taufen modern geworden. Ich habe verschiedenste Infos dazu im Internet gefunden, auch dass der Brauch ursprünglich aus Frankreich kommt, wo man zur Zeit des Sonnenkönigs Louis XIV. am königlichen Hofe Gastgeschenke in Form von Süßigkeiten zum Dank an die Gäste verteilt haben soll. Und auch in der Antike soll bereits Brot gebrochen und jedem Gast ein Stück davon mitgegeben worden sein. Nach dem Brot war es dann die Hochzeitstorte, die man teilte, um damit seine Wertschätzung gegenüber den “Zeugen” der Hochzeit auszudrücken. Doch die Zeiten und Sitten änderten sich und so wurden daraus gezuckerte Mandeln.

20140806_Taufmandeln2Ich habe mich für die ungerade Anzahl von sieben Mandeln entschieden, die die guten Wünsche an das Taufkind symbolisieren sollen, wie Liebe, ein langes Leben, Glück, Gesundheit, Wohlstand, Erfolg und Segen. Jedes Säckchen ziert ein kleiner Anhänger mit dem Namen und dem Taufdatum der Kleinen sowie dem Taufspruch auf der Rückseite.

20140806_Taufmandeln1Wie ich finde, für jeden eine schöne Erinnerung an die Taufe der kleinen Prinzessin 🙂 Und ich bin eine so stolze Patentante!

Liebe Grüße,
Jennie

 

Rosa Etiketten für Küchenvorräte

Meine Lieben, ich habe meine Vorratsdosen in der Küche neu beschriftet! Die bisherigen Aufkleber konnte ich nicht mehr sehen und so habe ich mir kurzerhand selbst welche in hübschem Rosa gestaltet. Vor kurzem habe ich nämlich von einer lieben Freundin eine ROSA Pfeffermühle geschenkt bekommen (wie cool ist das bitte?!) und da hatte ich spontan Lust auf NOCH mehr Rosa in meiner Küche! 🙂

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Ich habe die Schilder einfach auf Glossy-Etiketten zum Aufkleben aufgedruckt, ausgeschnitten und auf die Dosen und Gläser geklebt. So einfach und so schön!

Viele liebe Grüße,

Jennie

Schönes zur Hochzeit von der Trauzeugin…

In meinem letzten Beitrag habe ich Euch von den Armbändchen zum Junggesellinnenabschied erzählt. Die dazugehörige, standesamtliche Hochzeit meiner beiden Lieben fand dann kurz nach dem Junggesellinnenabschied im letzten Juni statt. Die kirchliche Trauung wird etwas zeitversetzt im nächsten oder übernächsten Jahr gefeiert, weil die beiden im Moment im Ausland verweilen und die Organisation einer großen Hochzeit aus der Ferne doch sehr kompliziert ist…

Für die kirchliche Hochzeit habe ich mir noch einiges Schönes aufgehoben und sammle auch noch fleißig Ideen, aber ein paar Dinge hatte ich schon für die standesamtlichen Feierlichkeiten vorbereitet. Und diese möchte ich heute gerne mit Euch teilen 🙂

Glücksseifenblasen

Die Seifenblasen treten an Stelle von Reis, mit dem das Brautpaar auf vielen Hochzeiten „beworfen“ wird. Ich finde, Reis macht weiße Flecken auf dunklen Anzügen und hängt unschön im so kunstvoll frisierten Brauthaar. Und ein Nahrungsmittel auf den Boden zu werfen, finde ich aus unterschiedlichen Gründen auch nicht gut – daher sind Seifenblasen eine wunderbare Alternative, wie ich finde. Jede Seifenblase steht dabei symbolisch für einen guten Wunsch an das Brautpaar… 🙂

Ich habe meine kleinen Seifenblasenfläschchen bei Amazon bestellt und mit kleinen Anhängern verziert. Die Anhänger habe ich ausgedruckt, zusammengeklebt und ausgeschnitten. Draufgeschrieben habe ich: „Love is in the Air…“ und auf der anderen Seite: „Ein magischer Moment – lebendig, bunt mit Glück durchwebt – ist wie eine Seifenblase, die schillernd in die Luft sich hebt…“ Wenn Euch die Anhänger gefallen, könnt Ihr sie hier herunterladen mitsamt einer kleinen Anleitung zum Nachbasteln: Anhänger für Seifenblasen.

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Ich habe die Seifenblasen in einen kleinen Korb gestellt mit einigen weißen Schleifen für die Autos, die zum Standesamt gefahren sind. Nach der Trauung haben wir die Fläschchen an die Gäste verteilt. Im Standesamt, wo die Trauung stattfand, gibt es eine große, freistehende Treppe, die vom Trauzimmer aus nach unten zum Ausgang führte. Dort haben sich alle Gäste im Spalier aufgestellt und das Brautpaar mit den Seifenblasen in die frisch geschlossene Ehe geleitet – ein ganz toller Moment, der sicherlich auch dem Brautpaar in Erinnerung bleibt… 🙂

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Taschentücher für Freudentränen

Bei so einer Trauung bleiben die Äuglein ja oft nicht trocken – und so soll es ja auch sein. Aber als Trauzeugin soll man ja für alle Eventualitäten gewappnet sein. Normale Taschentücher sind aber so gewöhnlich, daher habe ich mich mit hübschen Taschentüchern für Freudentränen ausgerüstet , die ich vor der Feier verteilt habe. Für Braut und Bräutigam und auch mich selbst hatte ich – Gott sei Dank – auch noch welche in der Tasche 🙂

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Ich habe je ein Taschentuch mit einem rosa Satinband umwickelt und vorne zugetackert. Die runden Schildchen habe ich ausgedruckt und ausgeschnitten und auf die getackerte Stelle geklebt. Meine Vorlage für die Schildchen inklusive einer kleinen Anleitung könnt Ihr Euch ebenfalls hier herunterladen: Schildchen für Taschentücher.

Viel Spaß und alles Liebe,

Jennie

Sommerliche Erdbeer Kokos Marmelade für den süßen Zahn

Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit komme ich an einem kleinen Markstand vorbei, wo eine Bäuerin frischen Spargel, Rhabarber und Erdbeeren verkauft und jedes Mal würde ich so gerne anhalten und einen kleinen Großeinkauf veranstalten. Gestern hab ich es nun wirklich nicht mehr vorbei geschafft und einen Haufen wunderbarer und zuckersüßer Erdbeeren gekauft, von denen ich einen Großteil kurzerhand zu Marmelade verarbeitet habe – denn was gibt es Besseres als selbstgemachte Marmelade zum Sonntagsbrötchen? 🙂
 
Und weil ich ja immer was Besonderes ausprobieren möchte, habe ich mich an eine Kombination von Erdbeeren mit Kokos gewagt und ich kann Euch sagen: sehr lecker!
 
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Hier das Rezept für die Erdbeer Kokos Marmelade:
 
Zutaten:
1 kg frische Erdbeeren
100 g Kokosmilch
200 g Kokoscreme
500 g Gelierzucker (2:1)
Saft einer ausgepressten Zitrone
ggf. 2 EL Kokosmousse
 
Zubereitung:
Erdbeeren waschen, vom grünen Strunk befreien und nach Wunsch wie ich pürieren oder nur zerkleinern. Die Kokosmilch, Kokoscreme, den Gelierzucker und den Zitronensaft zugeben. In einen Topf geben und aufkochen, bis es sprudelt. Immer gut rühren dabei. Dann noch drei Minuten weiterkochen lassen (bei mir hat es ein paar Minuten länger gedauert). Wer mag, kann noch ein bisschen Kokosmousse unterrühren – lässt sich übrigens auch ganz leicht selbst machen.
 
Guter Tipp einer lieben Kollegin, den ich gerne weitergebe, um die richtige Kochzeit abzupassen:
Einen kleinen Kecks Marmelade auf einen kalten Teller geben und nach kurzer Zeit auf den Kopf drehen. Wenn die Marmelade nicht tropft, ist sie perfekt 🙂 Die heiße Marmelade sofort in vorbereitete Gläser füllen, fest verschließen und einige Minuten auf den Kopf stellen. So verschließt sich das Glas luftdicht und eventuelle Keime werden durch die Hitze abgetötet. Nach einigen Minuten das Umdrehen aber nicht vergessen! 🙂
 
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Und weil’s so schön war, habe ich gleich noch ein paar hübsche, rosa Schildchen ausgeschnitten und ein Häkelhäubchen in pink gezaubert. Die Anleitung dazu findet Ihr hier. Ein hübsches kleines Mitbringsel für meine Freundin.
 
Viel Spaß beim nächsten Sonntagsfrühstück! 🙂
 
Sonnige Grüße,
Jennie
 

Hübsche Etiketten zum Beschriften für allerlei Handgemachtes und kleine Grüsse aus der Küche

Manchmal entstehen ganz tolle Sachen in meiner kleinen Küche. Von Pestovariationen, über verschiedene Nussmuse, selbstgemachte Erdnussbutter oder fruchtig verfeinerter Balsamico Essig bis hin zu Gewürzzucker-Herzen oder leckeren Sirups zum Verfeinern von Prosecco oder Süßspeisen… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und oft finde ich gar wundervolle Inspirationen in anderen Blogs. Solche Dinge bieten sich wunderbar an, anderen eine kleine Freude damit zu bereiten. Ich liebe es, kleine Gläschen oder Fläschchen zu befüllen und als kleine Geschenke zu nutzen. Gut ist, die Gläschen zu beschriften. Zum einen als Geschenkanhänger, aber auch zum Selberbehalten, damit man nicht vergisst, was drin ist und vielleicht das Datum vermerken kann. Ich machte mich auf die Suche nach hübschen Etiketten. So richtig konnte mir aber nichts gefallen, also habe ich mich selbst an die Gestaltung gemacht.

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Wichtig war mir, dass ich die Etiketten individuell beschriften kann (Inhalt, vielleicht ein kleiner Gruß und das Datum). Ich habe die Etiketten einfach mit dem Farbdrucker ausgedruckt, ausgeschnitten, in der Mitte geknickt und mit einem Klebestift zusammengeklebt. Mit einem kleinen Loch an der Spitze durch den Locher kann man die Schildchen dann wunderbar mit einer kleinen Schleife an allerlei mit Liebe Selbstgemachtem befestigen. Und sie sind nicht nur für Dinge aus der Küche verwendbar, sondern auch für andere selbstgemachte Kleinigkeiten…

Wem die Etiketten gefallen, der darf sie natürlich gerne nutzen. Ihr findet zwei verschiedene Versionen hier kostenlos als pdf zum Download.

Meine Etiketten

Viel Freude damit!

Jennie