Wunderbare Quark-Kokosmakronen

Mögt Ihr Kokosmakronen auch so gerne schön fluffig und innen saftig? Dann hab ich hier das richtige Rezept für Euch – und dazu noch super einfach: Quark-Kokosmakronen. Übrigens auch ein gutes Rezept, um übrige Eiweiße zu verarbeiten 🙂

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Zutaten (für etwa 60 Makronen):

4 Eiweiß
150g Zucker
1 P. Vanillezucker
65 g Quark
4 Tropfen Bittermandelaroma
200g Kokosraspel
Kouvertüre und Streusel für die Deko

Zubereitung:

Die Eiweiße gut steif schlagen. Anschließend Zucker und Vanillezucker zugeben und weiter schlagen, bis der Zucker gelöst ist. Zum Schluss Quark, Bittermandelaroma und Kokosflocken unterheben. Mit Hilfe eines Spritzbeutels kleine Makronen auf ein Backblech mit Backpapier spritzen. Ich habe dazu meine Wilton Tülle 2A verwendet, die sich in meinem Spritzbeutel Set befindet. Bei 175 Grad Umluft ca. 10 bis 12 Minuten backen und auf dem Bleck abkühlen lassen. Anschließend die Kouvertüre im Wasserbad schmelzen (nicht zu heiß) und die Makronen jeweils mit der Spitze in die Kouvertüre tunken. Ich hab noch ein paar Streusel zur Deko verstreut 🙂

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Viel Spaß beim Backen und alles Liebe,
Jennie

 

Meine Lieblings-Marzipan-Haselnuss-Plätzchen

Ihr Lieben, ich habe im letzten Jahr zur Adventszeit einen riesen Haufen verschiedener Sorten Plätzchen gebacken. Eigentlich waren sie alle fein – wie das bei Plätzchen halt so ist. Aber eine Sorte hat mir besonders gut geschmeckt. Und da die Plätzchenbackzeit ja in diesem Jahr schon in vollem Gange ist, möchte ich heute gerne dieses Rezept mit Euch teilen: meine Marzipan-Haselnuss-Plätzchen (hier als Pilzchen, können aber auch Herzchen oder Sternchen sein).

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Hier also das Rezept:

Zutaten:

Für den Keksteig:
150g Mehl
1/2 TL Backpulver
125g weiche Butter
75g Zucker
1 P. Vanillzucker
1 Prise Salz
150g gemahlene Haselnüsse
2 EL Weißwein

Für den Belag und die Deko:
250g Marzipanrohmasse
100g Puderzucker
Johannisbeergelee
1 P. Vollmilchkouvertüre
Dekoration (Schokoherzchen, Nüsse,…)

Zubereitung:

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und mit der weichen Butter und den übrigen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig etwa 15 Minuten ruhen lassen.

Nach dem Ruhen den Teig etwa 4mm dick ausrollen und kleine Pilzchen/Herzchen/Strenchen… ausstechen. Diese bei 180° in etwa 5-15 Minuten hell backen, auf ein Gitter geben und auskühlen lassen.

Die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker verkneten, auf etwas Kristallzucker dünn ausrollen und in derselben Form und Anzahl wie die Plätzchen ausstechen.

Das Johannisbeergelee erwärmen und glattrühren. Damit je ein Plätzchen bestreichen und ein Marzipanplätzchen auflegen.

Die Vollmilchkuvertüre im Wasserbad schmelzen – nicht zu heiß werden lassen, damit die Schokolade hinterher keine Flecken bekommt. Die Plätzchen zur Hälfte in die Kouvertüre tauchen, kurz abtropfen lassen und auf einem Backpapier zum Trocknen ablegen. Obenauf noch je ein Schokoherzchen oder eine Haselnuss setzen.

Ich sag’s Euch – ganz köstlich!

Viel Spaß und einen schönen Advent Euch! 🙂

Liebe Grüße,
Jennie

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Zweistöckige Geburtstagstorte für meine kleinen Schätze

Mein Patenkind und sein großer Bruder hatten beide im April Geburtstag und mit der Familie haben wir für beide zusammen gefeiert. Die Kleine wurde zwei und ihr Bruder schon vier 🙂 Da die beiden meine kleinen Schätze sind, sollten sie eine tolle Geburtstagstorte bekommen, die natürlich für Mädchen und Junge gleichermaßen funktionieren sollte 🙂

Ich habe mich für eine ganz bunte Torte mit zwei Stockwerken entschieden mit bunten Sternen, Kerzen und die Namen der beiden durften natürlich auch nicht fehlen. Oben befindet sich ein heller Bisquit mit Himbeerquarkfüllung und weißer Ganache (das Rezept dazu, die Zubereitung und alles weitere findet Ihr in meinem früheren Beitrag).
Unten gab es einen Schokokuchen mit Mandeln und Schattenmorellen, gefüllt und umhüllt mit einer Zartbitterganache. Das Rezept dazu findet Ihr unten.

Den ganzen Kuchen habe ich mit Fondant eingeschlagen, den ich selbst eingefärbt habe mit den Wilton Pastenfarben (hier). Dabei habe ich drei unterschiedliche Fondantsorten getestet: meinen Massa Ticino, den ich bisher immer verwendet habe, den Rollfondant (mit Vanillegeschmack) von DekoBack sowie den Rollfondant in Weiß von Back & Decor. Ich habe ein kleines Fazit dazu, das ihr in meinem nächsten Beitrag findet.

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Hier nun das Rezept für den Schokokuchen:

Zutaten:

320g Butter
200g Schokolade
1 Prise Salz
1/2 TL Vanilleextrakt
250g Zucker
8 Eier
190g Mehl
30g Backkakao
1 1/2 TL Backpulver
Kirschen, gehackte Mandeln und Zimt nach Belieben

Zartbitterganache:

500g Sahne
1000g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

Für den Kuchenteig die Butter zusammen mit der Schokolade, Salz und Vanilleextrakt schmelzen. Den Zucker und die Eier dazugeben und kurz verrühren. Dann Mehl, Kakao und Backpulver dazugeben und das Ganze zu einem glatten Teig verrühren. Am Schluss Kirschen (ich habe entsteinte Schattenmorellen aus dem Glas genommen), gehackte Mandeln und Zimt nach Belieben unterheben.

Den Kuchen in einen Backrahmen geben und bei 160 Grad Ober-/Unterhitze fertigbacken. Bei mir hat das etwa 70-80 Minuten gedauert.

Für die Ganache die Sahne zum Kochen bringen, dann vom Herd nehmen und die Schokolade langsam einrühren und schmelzen, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Am besten über Nacht abkühlen lassen, jedoch nicht in den Kühlschrank stellen.

Nach dem Abkühlen habe ich den Kuchen einmal quer durchgeschnitten, mit Zartbitterganache gefüllt und umgekehrt wieder zusammengesetzt, sodass zwei gerade Flächen oben und unten entstanden. Die Ganache hat dabei die Unebenheiten ausgeglichen. Allerdings wird der Kuchen so auch sehr mächtig und schokoladig – muss man dann wissen, wie man das gern haben möchte. Alternativ kann man den Schokokuchen auch einfach gerade schneiden und den Verschnitt einfach so naschen 🙂

Dann den Kuchen mit Ganache einstreichen und nach dem Durchkühlen mit Fondant einschlagen. Eine genauere Anleitung dazu gibt es ebenfalls in meinem früheren Beitrag zur Himbeersahnetorte. Da der Schokokuchen sehr stabil ist, muss beim Stapeln nichts weiter beachtet werden. Anders verhält es sich, wenn das untere Stockwerk weicher ist, dann sollte man zur Stabilisierung z.B. Stäbchen verwenden, damit nichts einfällt, aber damit habe ich auch noch keine Erfahrungen gesammelt 🙂 So konnte ich einfach beide Torten dekorieren und aufeinander setzen.

Die Buchstaben, Punkte, Sterne und Streifen habe ich mit Ausstechern und einem scharfen Messer hergestellt und dann mit Zuckerkleber auf die Torte geklebt. Mit dem Zuckerkleber habe ich auch die M&Ms rundherum aufgeklebt. Die Sterne habe ich vorsichtig auf bunte Drähte gesteckt noch etwas trocknen lassen, damit sie stabiler werden und dann einfach oben in die Torte gesteckt. Ganz zum Schluss habe ich noch etwas Glitzer für Lebensmittel mit Alkohol (ich habe Wodka verwendet) angerührt und damit die Buchstaben, Punkte, Sterne und Streifen mit einem Pinsel angestrichen. So sah es noch etwas hübscher aus 🙂

Am Ende noch ein paar bunte Geburtstagskerzen und eine Schleife dazu – fertig! 🙂

Ich glaube, die Kleinen und auch die Großen haben sich über die Torte gefreut – und dann lohnt sich der Aufwand ja auch allemal 🙂

Viel Spaß beim Werkeln und liebe Grüße,
Jennie

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Blütenpracht auf dem Balkon

Letztes Jahr im Mai habe ich mit bester Unterstützung meiner Mama unsere Blumenkästen auf dem Balkon bepflanzt und später noch alles hübsch dekoriert. Es ist eine richtige kleine Oase geworden, an der wir den ganzen Sommer über so viel Freude hatten!

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Unser Balkon hat rundherum Blumenkästen aus Stein mit Löchern am Boden. Wir haben zunächst überall eine Drainage, also eine Schicht aus Blähton (z.B. so einen), in die Kästen gegeben und dann alles mit frischer Erde aufgefüllt. So wird sichergestellt, dass die Pflanzen nicht im Wasser stehen, sondern das Wasser abfließen kann. Durch den Blähton wird es etwas gefiltert und nimmt nicht die ganze Erde mit und die Kügelchen speichern das Wasser auch noch ein bisschen. Die Blumenerde habe ich sehr günstig bei Aldi bekommen – da gibt es im Frühjahr immer ein gutes Angebot und ich bin mit der Erde sehr zufrieden gewesen.

Die Pflanzen hab ich im Baumarkt gekauft. Ich wollte gern ein Mischung haben in den Farben Pink, Lila und Weiß. Entschieden habe ich mich für Fuchsien (kletternd und hängend), weißer Jasmin und verschiedene Petunien. Für dazwischen habe ich noch ein paar winterharte Efeus und kleine Bäumchen besorgt, weil ich das Ganze in unterschiedlichen Höhen gestalten und nach dem Sommer keine leeren Kästen haben wollte. Ein kleines Experiment waren der Wein und die Himbeerpflanze im Balkonkasten 🙂 Aber sie sind beide gut angewachsen und haben sogar schon im ersten Jahr Früchte getragen!

So ein bepflanzter Balkon in dieser Größe braucht allerdings schon etwas Pflege. Ich habe einmal in der Woche alle vertrockneten Blüten abgezupft und den Boden gekehrt – da war ich schon so eine Stunde beschäftigt. Und Gießen ist bei warmem Wetter jeden Tag notwendig – aber die „Gartenarbeit“ ist auch einfach schön entspannend und wenn man an Blumen Freude hat, macht man das auch gerne 🙂

Zur Deko habe ich noch einige Kissen in schwarz/weiß und petrol sowie eine schwarz/weiße Decke bei IKEA besorgt – und natürlich die passenden Kerzen 🙂 Aber mein Lieblingsstück ist der Outdoor Teppich, den ich wirklich auch ein Jahr später noch liebe. Ich habe ihn bei Amazon bestellt (hier) und kann ihn sehr empfehlen. Er fühlt sich super angenehm unter den Füßen an – viel besser als die Fliesen. Und wenn es dann wieder etwas kälter wird, gibt er auch noch etwas warm. Er lässt sich super einfach reinigen, ich kehre ihn einfach mit. Und sollte mal etwas daneben gehen, kann man ihn einfach abwaschen. Ich finde, er macht richtig was her und wertet unseren Balkon richtig auf 🙂

In diesem Jahr werde ich den Balkon auf jeden Fall wieder schön herrichten und die Blumenkästen bepflanzen – mal sehen wie es diesmal wird 🙂

Alles Liebe und einen schönen Frühling,
Jennie

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Selbstgemachtes Peeling mit Zitrone und Meersalz für weiche Haut

Heute habe ich mich an einem selbstgemachten Peeling versucht und muss sagen, der Geruch ist super und die Haut fühlt sich danach wunderbar weich an. Abgefüllt in hübsche Gläschen macht sich das Peeling auch gut als Mitbringsel für Eure Lieben. Die meinen bekommen es heute auch in ihrem Osternestchen 🙂

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Zutaten:

1 Bio Zitrone
500g Meersalz (fein)
80ml Baby Öl

Zubereitung:

Die Bio Zitrone vorher etwas zerkleinern und dann im Mixer fein häxeln (etwa 30 bis 40 Sekunden). Ich benutze dazu den Blender meiner Küchenmaschine. Im Anschluss das Meersalz dazu geben und weiter mixen. Am Schluss das Öl dazugeben und ebenfalls gut untermixen bis alles eine homogene Masse ergibt. Ich habe das Baby Intensiv Pflege Öl von Penaten mit Aloe Vera genommen (hier). Das Peeling in hübsche Gläschen (z.B. solche) abfüllen, verschenken oder selbst benutzen, genießen – fertig! 🙂

Liebe Grüße und Euch und Euren Lieben noch einen schönen Ostersonntag,
Jennie

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Bunte Eier fürs Osternestchen

Ostern steht ja wieder vor der Tür. Ich habe das Gefühl, Eier färben ist total aus der Mode gekommen – aber ich dachte mir, das musst Du mal wieder ausprobieren 🙂 So kleine Osternester mit selbstgefärbten Eiern für meine Lieben war eine schöne Vorstellung.

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Gesagt, getan – ich habe Pastellfarben für Eier im Supermarkt gekauft und damit hart gekochte Eier gefärbt. Mit im Farbpäckchen lagen kleine Aufkleber, die man vor dem Färben auf die Eier kleben konnte, damit kleine Bilder entstehen. Also habe ich weiße Eier verwendet, damit es hübsch aussieht. Also Aufkleber auf die Eier und die Farben mit Wasser angerührt. Ich habe die Eier darin bis zum gewünschten Färbegrad ziehen lassen. Nach kurzer Trocknung konnte ich die Aufkleber wieder abziehen und hatte hübsche, gefärbte Eier – toll, oder? 🙂 Versteckt Euren Lieben doch einfach mal wieder ein paar Osternester am nächsten Sonntag…

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Liebe Grüße, frohe Ostern nächste Woche und viel Spaß beim Eier suchen,
Jennie

 

Spiegeleikuchen mit Schmand und Aprikosen

Ich bin schon ein wenig in Osterstimmung und habe an diesem Wochenende einen Spiegeleikuchen für meine Lieben gebacken. Die Füllung schmeckt so lecker und ist die kleine Sünde auf jeden Fall wert! 🙂

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Zutaten:

Mürbeteig:
125g Mehl
65g Zucker
65g kalte Butter
1 Ei
1 TL Backpulver

Füllung:
500ml Milch
200g Zucker
2 P. Puddingpulver Vanille
600g Schmand

Deko:
1 gr. Dose Aprikosenhälften
1 P. Tortenguss klar

 

Im ersten Schritt den Pudding kochen. Dazu 400ml Milch mit dem Zucker unter Rühren aufkochen, das Puddingpulver mit dem Schneebesen unter die restliche Milch rühren. Sobald die Milch kocht, den Topf vom Feuer nehmen und das Puddingpulvergemisch einrühren, noch einmal kurz (!) aufkochen, rühren und dann sofort in eine Schüssel umfüllen, weil der Pudding sonst sehr schnell ansetzt. Damit keine Haut entsteht, den Pudding direkt auf der Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken und etwas abkühlen lassen.

Die Aprikosen in ein Sieb geben und abtropfen lassen.

Für den Mürbeteig alle Zutaten verkneten. Eine Springform am Rand mit Fett ausstreichen und mit Semmelbrösel bestreuen. Ein Stück Backpapier einspannen und damit den Boden der Form bedecken. Den Teig in die Form geben und gleichmäßig verteilen, dabei einen 3cm hohen Rand ziehen. Darauf achten, dass die Kante rundherum nicht allzu dick wird, damit sich am Ende nicht allzu viel Teig am unteren Rand des Kuchens befindet.

Nun den abgekühlten Pudding mit dem Schmand verrühren und gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen. Die Aprikosenhälften auf der Masse verteilen und den Kuchen bie 175 Grad ca. 80. Minuten backen. Nicht wundern: wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, wird er noch sehr weich sein – erst mit dem Erkalten wird der fest 🙂

Für die „Glanzschicht“ mit Tortenguss, einfach das Tortengusspulver wie auf der Packung angegeben zubereiten und unter Rühren kurz (!) aufkochen. Dabei jedoch nicht zu wild rühren, damit nicht zu viele Bläschen entstehen und der Guss nicht trüb wird. Ich mag Tortenguss gerne nicht ganz so dick und streiche ihn daher nur ganz dünn mit einem Silikonpinsel auf den Kuchen. So glänzt der Kuchen schön, aber der Guss fällt beim Genießen gar nicht auf 🙂

Viel Spaß beim Backen und alles Liebe,
Jennie

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Selbst gestaltetes Shirt zum 1. Geburtstag

Manchmal bringt das Leben so einige Veränderungen mit sich und die Zeit vergeht dann wie im Flug – eine ganze Weile habe ich keine Zeit und Muße gefunden, einen neuen Beitrag für herz&heimat zu erstellen, aber heute soll es mal wieder so weit sein! Mein kleines Patenkind hat nun Anfang April auch schon ihren ersten Geburtstag gefeiert. Neben einem schön gestalteten Fotoalbum von der Taufe habe ich ihr ein süßes Shirt gestaltet und bedruckt – denn ein stolzes Jahr alt wird man ja schließlich auch nur einmal 🙂

Geburtstagsshirt

Ein paar Tipps und etwas Inspiration für das Motiv habe ich mir aus dem Internet geholt, das Ganze dann am PC nach meinen Wünschen gestaltet, ausgedruckt und mir dann fluchs die nötigen Materialien besorgt: eine Rolle Freezer Paper, verschiedene Textilfarben in Uni und Metallic, ein Hotfix-Gerät mit Glitzersteinchen und natürlich ein kleines weißes Shirt zum Verzieren.

Und so geht’s:

Das gewünschte Motiv ausdrucken und ein passendes Stück Freezer Paper (bissl „Luft“ außen rum) abschneiden, mit der beschichteten, glänzenden Seite auf den Ausdruck legen und mit einem scharfen Cutter Messer das Motiv vorsichtig nachfahren und somit ausschneiden. Dadurch entsteht eine Art Schablone, die man nun ganz einfach auf den Stoff aufbügeln kann. Die Folie auf der Unterseite verbindet sich mit dem Stoff, bleibt aber leicht abziehbar. Die Baumwollstufe und ohne Dampf war bei meiner Bügelstation perfekt. Gut darauf achten, dass auch die kleinen Ecken und Kanten gut festgebügelt sind. Sobald Stoff und Schablone abgekühlt sind, kann es losgehen.

Geburtstagsshirt

Im nächsten Schritt einfach die Textilfarben wie gewünscht mit dem Pinsel auftragen, die Schablone also mit Farbe „befüllen“ – je nach Farbe zweimal. Bei mir hat jedoch eine Schicht ausgereicht. Gut bis an die Kanten der Schablone malen – bei mir ist tatsächlich keine Farbe unter die Schablone gelaufen – auch wenn ich selbst fast überrascht war 🙂 Wenn die Farbe ziemlich getrocknet ist, kann man die Folie vorsichtig abziehen.

Geburtstagsshirt

Ich habe auf die gleiche Art und Weise nachträglich noch einen Schmetterling in einer Metallicfarbe aufgebracht. Nach einigen Stunden Trockenzeit muss die Farbe endgültig fixiert werden. Hier am besten auf die Anwendungshinweise der Farbe achten – bei meiner ging das über ausgiebiges Bügeln oder im Backofen. Danach ist die Farbe beständig und soll sogar 60 Grad Waschgänge überleben – da bin ich mal gespannt 🙂

Geburtstagsshirt

Und weil es mir noch nicht prinzessinnentauglich genug war, habe ich mir noch ein paar Glitzersteinchen gewünscht, die ich mit einem Hotfix Applikator aufgebracht habe. Im Grunde ist das ein kleiner Lötkolben mit verschiedenen Aufsätzen, der den Kleber unter den Hotfix-Steinchen anschmilzt und sie so auf dem Stoff fixiert. Ich liebe dieses kleine Gerät – es hat super funktioniert und es ist PINK! Bin schon gespannt, wo ich diese Steinchen noch überall anbringen kann 🙂

Liebste Grüße,
Jennie

Rosa Taufmandeln zur Erinnerung für die Gäste

Schaut mal, für die Taufe meines Patenkindes hatte ich noch kleine Gastgeschenke vorbereitet, die ich den Gästen als Erinnerung mit nach Hause gegeben habe: mit Zucker kandierte, rosa Taufmandeln in kleinen, geschmückten Organzasäckchen 🙂

20140806_Taufmandeln3Dieser Brauch ist von den Hochzeitsmandeln auch für Taufen modern geworden. Ich habe verschiedenste Infos dazu im Internet gefunden, auch dass der Brauch ursprünglich aus Frankreich kommt, wo man zur Zeit des Sonnenkönigs Louis XIV. am königlichen Hofe Gastgeschenke in Form von Süßigkeiten zum Dank an die Gäste verteilt haben soll. Und auch in der Antike soll bereits Brot gebrochen und jedem Gast ein Stück davon mitgegeben worden sein. Nach dem Brot war es dann die Hochzeitstorte, die man teilte, um damit seine Wertschätzung gegenüber den “Zeugen” der Hochzeit auszudrücken. Doch die Zeiten und Sitten änderten sich und so wurden daraus gezuckerte Mandeln.

20140806_Taufmandeln2Ich habe mich für die ungerade Anzahl von sieben Mandeln entschieden, die die guten Wünsche an das Taufkind symbolisieren sollen, wie Liebe, ein langes Leben, Glück, Gesundheit, Wohlstand, Erfolg und Segen. Jedes Säckchen ziert ein kleiner Anhänger mit dem Namen und dem Taufdatum der Kleinen sowie dem Taufspruch auf der Rückseite.

20140806_Taufmandeln1Wie ich finde, für jeden eine schöne Erinnerung an die Taufe der kleinen Prinzessin 🙂 Und ich bin eine so stolze Patentante!

Liebe Grüße,
Jennie

 

Rosa Etiketten für Küchenvorräte

Meine Lieben, ich habe meine Vorratsdosen in der Küche neu beschriftet! Die bisherigen Aufkleber konnte ich nicht mehr sehen und so habe ich mir kurzerhand selbst welche in hübschem Rosa gestaltet. Vor kurzem habe ich nämlich von einer lieben Freundin eine ROSA Pfeffermühle geschenkt bekommen (wie cool ist das bitte?!) und da hatte ich spontan Lust auf NOCH mehr Rosa in meiner Küche! 🙂

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Ich habe die Schilder einfach auf Glossy-Etiketten zum Aufkleben aufgedruckt, ausgeschnitten und auf die Dosen und Gläser geklebt. So einfach und so schön!

Viele liebe Grüße,

Jennie