Blütenpracht auf dem Balkon

Letztes Jahr im Mai habe ich mit bester Unterstützung meiner Mama unsere Blumenkästen auf dem Balkon bepflanzt und später noch alles hübsch dekoriert. Es ist eine richtige kleine Oase geworden, an der wir den ganzen Sommer über so viel Freude hatten!

IMG_0010

Unser Balkon hat rundherum Blumenkästen aus Stein mit Löchern am Boden. Wir haben zunächst überall eine Drainage, also eine Schicht aus Blähton (z.B. so einen), in die Kästen gegeben und dann alles mit frischer Erde aufgefüllt. So wird sichergestellt, dass die Pflanzen nicht im Wasser stehen, sondern das Wasser abfließen kann. Durch den Blähton wird es etwas gefiltert und nimmt nicht die ganze Erde mit und die Kügelchen speichern das Wasser auch noch ein bisschen. Die Blumenerde habe ich sehr günstig bei Aldi bekommen – da gibt es im Frühjahr immer ein gutes Angebot und ich bin mit der Erde sehr zufrieden gewesen.

Die Pflanzen hab ich im Baumarkt gekauft. Ich wollte gern ein Mischung haben in den Farben Pink, Lila und Weiß. Entschieden habe ich mich für Fuchsien (kletternd und hängend), weißer Jasmin und verschiedene Petunien. Für dazwischen habe ich noch ein paar winterharte Efeus und kleine Bäumchen besorgt, weil ich das Ganze in unterschiedlichen Höhen gestalten und nach dem Sommer keine leeren Kästen haben wollte. Ein kleines Experiment waren der Wein und die Himbeerpflanze im Balkonkasten 🙂 Aber sie sind beide gut angewachsen und haben sogar schon im ersten Jahr Früchte getragen!

So ein bepflanzter Balkon in dieser Größe braucht allerdings schon etwas Pflege. Ich habe einmal in der Woche alle vertrockneten Blüten abgezupft und den Boden gekehrt – da war ich schon so eine Stunde beschäftigt. Und Gießen ist bei warmem Wetter jeden Tag notwendig – aber die „Gartenarbeit“ ist auch einfach schön entspannend und wenn man an Blumen Freude hat, macht man das auch gerne 🙂

Zur Deko habe ich noch einige Kissen in schwarz/weiß und petrol sowie eine schwarz/weiße Decke bei IKEA besorgt – und natürlich die passenden Kerzen 🙂 Aber mein Lieblingsstück ist der Outdoor Teppich, den ich wirklich auch ein Jahr später noch liebe. Ich habe ihn bei Amazon bestellt (hier) und kann ihn sehr empfehlen. Er fühlt sich super angenehm unter den Füßen an – viel besser als die Fliesen. Und wenn es dann wieder etwas kälter wird, gibt er auch noch etwas warm. Er lässt sich super einfach reinigen, ich kehre ihn einfach mit. Und sollte mal etwas daneben gehen, kann man ihn einfach abwaschen. Ich finde, er macht richtig was her und wertet unseren Balkon richtig auf 🙂

In diesem Jahr werde ich den Balkon auf jeden Fall wieder schön herrichten und die Blumenkästen bepflanzen – mal sehen wie es diesmal wird 🙂

Alles Liebe und einen schönen Frühling,
Jennie

IMG_9998

IMG_9995

Advertisements

Selbstgemachtes Peeling mit Zitrone und Meersalz für weiche Haut

Heute habe ich mich an einem selbstgemachten Peeling versucht und muss sagen, der Geruch ist super und die Haut fühlt sich danach wunderbar weich an. Abgefüllt in hübsche Gläschen macht sich das Peeling auch gut als Mitbringsel für Eure Lieben. Die meinen bekommen es heute auch in ihrem Osternestchen 🙂

20160323_Peeling2

Zutaten:

1 Bio Zitrone
500g Meersalz (fein)
80ml Baby Öl

Zubereitung:

Die Bio Zitrone vorher etwas zerkleinern und dann im Mixer fein häxeln (etwa 30 bis 40 Sekunden). Ich benutze dazu den Blender meiner Küchenmaschine. Im Anschluss das Meersalz dazu geben und weiter mixen. Am Schluss das Öl dazugeben und ebenfalls gut untermixen bis alles eine homogene Masse ergibt. Ich habe das Baby Intensiv Pflege Öl von Penaten mit Aloe Vera genommen (hier). Das Peeling in hübsche Gläschen (z.B. solche) abfüllen, verschenken oder selbst benutzen, genießen – fertig! 🙂

Liebe Grüße und Euch und Euren Lieben noch einen schönen Ostersonntag,
Jennie

20160323_Peeling

Ich bin zurück – mein Jakobsweg 2014

Ihr Lieben, ich melde mich zurück – tiefenentspannt, erholt, geerdet, innerlich sehr aufgeräumt, glücklich, ausgeglichen und mit vielen großartigen Erfahrungen und Begegnungen in meinem Herzen 🙂 Eine Weile bin ich zwar schon wieder zu Hause, aber so richtig im Alltag lande ich nur sehr langsam…

20140519_Camino

Ich bin gelaufen. 800 km von St.-Jean-Pied-de-Port in Frankreich nach Santiago de Compostela im Westen Spaniens. Obwohl ich wahrscheinlich auf den ersten Blick nicht wie jemand wirke, der mit dem Rucksack durch die Gegend zieht und in Stockbetten schläft, hat mir diese Art zu reisen sehr gut gefallen. Und einfach zu laufen war für mich sehr entspannend. Ich musste nichts planen, nichts überlegen – einfach laufen. So hatte ich ganz wunderbar entspannte fünf Wochen. Mit der Aussicht auf einen so langen Urlaub und die zahllosen Kilometer, die ich anfangs noch vor mir hatte, habe ich vom ersten Tag an abgeschaltet und einfach in den Tag hinein gelebt. Nicht auf das Ankommen hingefiebert, sondern einfach jeden Tag für sich genossen. Wo ich zu Hause immer gerne zwei Schritte voraus plane, konnte ich auf dem Camino nun einfach in den Tag hineinleben und die Dinge auf mich zukommen lassen.

Es war sicher nicht immer einfach. 800 km in 32 Tagen, jede Art von Wetter über Schnee, Sturm, Hagel und auch Hitze, wunderbare und interessante Begegnungen und Gespräche, zwei Knochenhautentzündungen in den Schienbeinen und ein schlimmes Knie, das mich einige Tage begleitete – trotz (oder gerade wegen) allem eine großartige Erfahrung. Einfach mal alle Zeit der Welt haben, um den Gedanken freien Lauf zu lassen und dabei die Schönheit der Natur zu genießen, war für mich etwas ganz Besonderes. Ich habe den Eindruck, dass ich meine ganzen Gedanken und Erfahrungen einmal richtig ordnen und nochmal verarbeiten konnte. Unbrauchbares konnte ich aussortieren und entsorgen. Und jetzt fühlt es sich alles so geordnet und wohlig an. Ich denke, mir Zeit für meine Gedanken zu nehmen ist etwas, auf das ich künftig in meinem Alltag Acht geben sollte. Und es lässt sich so wunderbar kombinieren, sich dabei mit den Dingen zu beschäftigen, die das Herz froh machen, einen glücklich machen. Ich glaube, das sollte man nie vernachlässigen!

Auf meinem Camino traten Belanglosigkeiten in den Hintergrund. Ich musste mich nicht fragen, was ich heute anziehe oder wie ich aussehe. Wichtig waren nur die paar Habseligkeiten in meinem Rucksack, Verpflegung für den Tag und abends ein Bett zu finden und eine schöne Dusche um den geschundenen Körper auszuruhen. Ich konzentrierte mich auf das Wesentliche und habe ein großes Gefühl der Dankbarkeit erfahren. Wie wenig ist es doch, das man braucht zum Glücklichsein. Und wie gesegnet bin ich doch mit meiner tollen Familie, die mich liebt und voller Vorfreude auf den Tag meiner Rückkehr hingefiebert hat und dann versammelt am Flughafen stand, um mich tränenreich in Empfang zu nehmen. Und meinen Freunden, die mit größtem Interesse meine Erfahrungen mitverfolgt haben und mich immer wieder aufgebaut und ermutigt haben, wenn es mal nicht so gut ging… DAS sind Dinge, die mir im Leben wichtig sind. Viel zu oft tritt dieses Bewusstsein in den Hintergrund bei all den kleinen Alltagsproblemen, mit denen man kämpft. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich ein großes Stück meines Camino-Bewusstseins in meinen Alltag rüberretten kann. Und vielleicht kann ich Euch hier an der ein oder anderen Stelle daran teilhaben lassen 🙂

Alles Liebe für Euch!

Jennie

Ich mache mich auf den Weg – Camino Frances 2014

20140314_Camino FrancesIhr Lieben, ich wollte nur sagen: ich bin dann mal weg 🙂

Zumindest für eine Weile. Ich mache mich über fünf Wochen auf den spanischen Jakobsweg von Saint-Jean-Pied-de-Port (Frankreich) nach Santiago de Compostela (Spanien). Ich plane, an Ostern wieder in der Heimat anzukommen.

In der Zwischenzeit werde ich hier keine Beiträge veröffentlichen und damit sich niemand wundert, diese Info für Euch. Ich bin sicher, ich werde mit vielen tollen Eindrücken und Erfahrungen zurückkommen und einiges zu berichten haben.

Bis dahin wünsche ich Euch alles Liebe und Schöne!

Liebe Grüße,

Jennie