Meine Lieblings-Marzipan-Haselnuss-Plätzchen

Ihr Lieben, ich habe im letzten Jahr zur Adventszeit einen riesen Haufen verschiedener Sorten Plätzchen gebacken. Eigentlich waren sie alle fein – wie das bei Plätzchen halt so ist. Aber eine Sorte hat mir besonders gut geschmeckt. Und da die Plätzchenbackzeit ja in diesem Jahr schon in vollem Gange ist, möchte ich heute gerne dieses Rezept mit Euch teilen: meine Marzipan-Haselnuss-Plätzchen (hier als Pilzchen, können aber auch Herzchen oder Sternchen sein).

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Hier also das Rezept:

Zutaten:

Für den Keksteig:
150g Mehl
1/2 TL Backpulver
125g weiche Butter
75g Zucker
1 P. Vanillzucker
1 Prise Salz
150g gemahlene Haselnüsse
2 EL Weißwein

Für den Belag und die Deko:
250g Marzipanrohmasse
100g Puderzucker
Johannisbeergelee
1 P. Vollmilchkouvertüre
Dekoration (Schokoherzchen, Nüsse,…)

Zubereitung:

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und mit der weichen Butter und den übrigen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig etwa 15 Minuten ruhen lassen.

Nach dem Ruhen den Teig etwa 4mm dick ausrollen und kleine Pilzchen/Herzchen/Strenchen… ausstechen. Diese bei 180° in etwa 5-15 Minuten hell backen, auf ein Gitter geben und auskühlen lassen.

Die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker verkneten, auf etwas Kristallzucker dünn ausrollen und in derselben Form und Anzahl wie die Plätzchen ausstechen.

Das Johannisbeergelee erwärmen und glattrühren. Damit je ein Plätzchen bestreichen und ein Marzipanplätzchen auflegen.

Die Vollmilchkuvertüre im Wasserbad schmelzen – nicht zu heiß werden lassen, damit die Schokolade hinterher keine Flecken bekommt. Die Plätzchen zur Hälfte in die Kouvertüre tauchen, kurz abtropfen lassen und auf einem Backpapier zum Trocknen ablegen. Obenauf noch je ein Schokoherzchen oder eine Haselnuss setzen.

Ich sag’s Euch – ganz köstlich!

Viel Spaß und einen schönen Advent Euch! 🙂

Liebe Grüße,
Jennie

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Zweistöckige Geburtstagstorte für meine kleinen Schätze

Mein Patenkind und sein großer Bruder hatten beide im April Geburtstag und mit der Familie haben wir für beide zusammen gefeiert. Die Kleine wurde zwei und ihr Bruder schon vier 🙂 Da die beiden meine kleinen Schätze sind, sollten sie eine tolle Geburtstagstorte bekommen, die natürlich für Mädchen und Junge gleichermaßen funktionieren sollte 🙂

Ich habe mich für eine ganz bunte Torte mit zwei Stockwerken entschieden mit bunten Sternen, Kerzen und die Namen der beiden durften natürlich auch nicht fehlen. Oben befindet sich ein heller Bisquit mit Himbeerquarkfüllung und weißer Ganache (das Rezept dazu, die Zubereitung und alles weitere findet Ihr in meinem früheren Beitrag).
Unten gab es einen Schokokuchen mit Mandeln und Schattenmorellen, gefüllt und umhüllt mit einer Zartbitterganache. Das Rezept dazu findet Ihr unten.

Den ganzen Kuchen habe ich mit Fondant eingeschlagen, den ich selbst eingefärbt habe mit den Wilton Pastenfarben (hier). Dabei habe ich drei unterschiedliche Fondantsorten getestet: meinen Massa Ticino, den ich bisher immer verwendet habe, den Rollfondant (mit Vanillegeschmack) von DekoBack sowie den Rollfondant in Weiß von Back & Decor. Ich habe ein kleines Fazit dazu, das ihr in meinem nächsten Beitrag findet.

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Hier nun das Rezept für den Schokokuchen:

Zutaten:

320g Butter
200g Schokolade
1 Prise Salz
1/2 TL Vanilleextrakt
250g Zucker
8 Eier
190g Mehl
30g Backkakao
1 1/2 TL Backpulver
Kirschen, gehackte Mandeln und Zimt nach Belieben

Zartbitterganache:

500g Sahne
1000g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

Für den Kuchenteig die Butter zusammen mit der Schokolade, Salz und Vanilleextrakt schmelzen. Den Zucker und die Eier dazugeben und kurz verrühren. Dann Mehl, Kakao und Backpulver dazugeben und das Ganze zu einem glatten Teig verrühren. Am Schluss Kirschen (ich habe entsteinte Schattenmorellen aus dem Glas genommen), gehackte Mandeln und Zimt nach Belieben unterheben.

Den Kuchen in einen Backrahmen geben und bei 160 Grad Ober-/Unterhitze fertigbacken. Bei mir hat das etwa 70-80 Minuten gedauert.

Für die Ganache die Sahne zum Kochen bringen, dann vom Herd nehmen und die Schokolade langsam einrühren und schmelzen, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Am besten über Nacht abkühlen lassen, jedoch nicht in den Kühlschrank stellen.

Nach dem Abkühlen habe ich den Kuchen einmal quer durchgeschnitten, mit Zartbitterganache gefüllt und umgekehrt wieder zusammengesetzt, sodass zwei gerade Flächen oben und unten entstanden. Die Ganache hat dabei die Unebenheiten ausgeglichen. Allerdings wird der Kuchen so auch sehr mächtig und schokoladig – muss man dann wissen, wie man das gern haben möchte. Alternativ kann man den Schokokuchen auch einfach gerade schneiden und den Verschnitt einfach so naschen 🙂

Dann den Kuchen mit Ganache einstreichen und nach dem Durchkühlen mit Fondant einschlagen. Eine genauere Anleitung dazu gibt es ebenfalls in meinem früheren Beitrag zur Himbeersahnetorte. Da der Schokokuchen sehr stabil ist, muss beim Stapeln nichts weiter beachtet werden. Anders verhält es sich, wenn das untere Stockwerk weicher ist, dann sollte man zur Stabilisierung z.B. Stäbchen verwenden, damit nichts einfällt, aber damit habe ich auch noch keine Erfahrungen gesammelt 🙂 So konnte ich einfach beide Torten dekorieren und aufeinander setzen.

Die Buchstaben, Punkte, Sterne und Streifen habe ich mit Ausstechern und einem scharfen Messer hergestellt und dann mit Zuckerkleber auf die Torte geklebt. Mit dem Zuckerkleber habe ich auch die M&Ms rundherum aufgeklebt. Die Sterne habe ich vorsichtig auf bunte Drähte gesteckt noch etwas trocknen lassen, damit sie stabiler werden und dann einfach oben in die Torte gesteckt. Ganz zum Schluss habe ich noch etwas Glitzer für Lebensmittel mit Alkohol (ich habe Wodka verwendet) angerührt und damit die Buchstaben, Punkte, Sterne und Streifen mit einem Pinsel angestrichen. So sah es noch etwas hübscher aus 🙂

Am Ende noch ein paar bunte Geburtstagskerzen und eine Schleife dazu – fertig! 🙂

Ich glaube, die Kleinen und auch die Großen haben sich über die Torte gefreut – und dann lohnt sich der Aufwand ja auch allemal 🙂

Viel Spaß beim Werkeln und liebe Grüße,
Jennie

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Selbstgemachtes Peeling mit Zitrone und Meersalz für weiche Haut

Heute habe ich mich an einem selbstgemachten Peeling versucht und muss sagen, der Geruch ist super und die Haut fühlt sich danach wunderbar weich an. Abgefüllt in hübsche Gläschen macht sich das Peeling auch gut als Mitbringsel für Eure Lieben. Die meinen bekommen es heute auch in ihrem Osternestchen 🙂

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Zutaten:

1 Bio Zitrone
500g Meersalz (fein)
80ml Baby Öl

Zubereitung:

Die Bio Zitrone vorher etwas zerkleinern und dann im Mixer fein häxeln (etwa 30 bis 40 Sekunden). Ich benutze dazu den Blender meiner Küchenmaschine. Im Anschluss das Meersalz dazu geben und weiter mixen. Am Schluss das Öl dazugeben und ebenfalls gut untermixen bis alles eine homogene Masse ergibt. Ich habe das Baby Intensiv Pflege Öl von Penaten mit Aloe Vera genommen (hier). Das Peeling in hübsche Gläschen (z.B. solche) abfüllen, verschenken oder selbst benutzen, genießen – fertig! 🙂

Liebe Grüße und Euch und Euren Lieben noch einen schönen Ostersonntag,
Jennie

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Bunte Eier fürs Osternestchen

Ostern steht ja wieder vor der Tür. Ich habe das Gefühl, Eier färben ist total aus der Mode gekommen – aber ich dachte mir, das musst Du mal wieder ausprobieren 🙂 So kleine Osternester mit selbstgefärbten Eiern für meine Lieben war eine schöne Vorstellung.

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Gesagt, getan – ich habe Pastellfarben für Eier im Supermarkt gekauft und damit hart gekochte Eier gefärbt. Mit im Farbpäckchen lagen kleine Aufkleber, die man vor dem Färben auf die Eier kleben konnte, damit kleine Bilder entstehen. Also habe ich weiße Eier verwendet, damit es hübsch aussieht. Also Aufkleber auf die Eier und die Farben mit Wasser angerührt. Ich habe die Eier darin bis zum gewünschten Färbegrad ziehen lassen. Nach kurzer Trocknung konnte ich die Aufkleber wieder abziehen und hatte hübsche, gefärbte Eier – toll, oder? 🙂 Versteckt Euren Lieben doch einfach mal wieder ein paar Osternester am nächsten Sonntag…

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Liebe Grüße, frohe Ostern nächste Woche und viel Spaß beim Eier suchen,
Jennie

 

Spiegeleikuchen mit Schmand und Aprikosen

Ich bin schon ein wenig in Osterstimmung und habe an diesem Wochenende einen Spiegeleikuchen für meine Lieben gebacken. Die Füllung schmeckt so lecker und ist die kleine Sünde auf jeden Fall wert! 🙂

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Zutaten:

Mürbeteig:
125g Mehl
65g Zucker
65g kalte Butter
1 Ei
1 TL Backpulver

Füllung:
500ml Milch
200g Zucker
2 P. Puddingpulver Vanille
600g Schmand

Deko:
1 gr. Dose Aprikosenhälften
1 P. Tortenguss klar

 

Im ersten Schritt den Pudding kochen. Dazu 400ml Milch mit dem Zucker unter Rühren aufkochen, das Puddingpulver mit dem Schneebesen unter die restliche Milch rühren. Sobald die Milch kocht, den Topf vom Feuer nehmen und das Puddingpulvergemisch einrühren, noch einmal kurz (!) aufkochen, rühren und dann sofort in eine Schüssel umfüllen, weil der Pudding sonst sehr schnell ansetzt. Damit keine Haut entsteht, den Pudding direkt auf der Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken und etwas abkühlen lassen.

Die Aprikosen in ein Sieb geben und abtropfen lassen.

Für den Mürbeteig alle Zutaten verkneten. Eine Springform am Rand mit Fett ausstreichen und mit Semmelbrösel bestreuen. Ein Stück Backpapier einspannen und damit den Boden der Form bedecken. Den Teig in die Form geben und gleichmäßig verteilen, dabei einen 3cm hohen Rand ziehen. Darauf achten, dass die Kante rundherum nicht allzu dick wird, damit sich am Ende nicht allzu viel Teig am unteren Rand des Kuchens befindet.

Nun den abgekühlten Pudding mit dem Schmand verrühren und gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen. Die Aprikosenhälften auf der Masse verteilen und den Kuchen bie 175 Grad ca. 80. Minuten backen. Nicht wundern: wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, wird er noch sehr weich sein – erst mit dem Erkalten wird der fest 🙂

Für die „Glanzschicht“ mit Tortenguss, einfach das Tortengusspulver wie auf der Packung angegeben zubereiten und unter Rühren kurz (!) aufkochen. Dabei jedoch nicht zu wild rühren, damit nicht zu viele Bläschen entstehen und der Guss nicht trüb wird. Ich mag Tortenguss gerne nicht ganz so dick und streiche ihn daher nur ganz dünn mit einem Silikonpinsel auf den Kuchen. So glänzt der Kuchen schön, aber der Guss fällt beim Genießen gar nicht auf 🙂

Viel Spaß beim Backen und alles Liebe,
Jennie

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Meine Tortenpremiere mit Erdbeeren und Kokos

Mit Kuchen und sonstigem Gebäck habe ich ja schon einige Erfahrungen sammeln können, aber was Torten angeht, bin ich noch ein ziemlicher Newbie. Das sollte auf keinen Fall so bleiben! 🙂 Der Geburtstag meiner Mama war ein schöner Anlass, eine hübsche Sahnetorte für sie zu backen. Das Rezept habe ich wieder bei der lieben Sally gefunden. Diese Kombination aus Kokos und Erdbeeren klang lecker und Sallys Erklärungen im Video machten mir Mut, das Ganze mal in Angriff zu nehmen 🙂  

Die Creme aus Mascarpone war lecker, aber auch recht mächtig. Im nächsten Versuch würde ich das Ganze mal mit Quark statt Mascarpone ausprobieren und noch einige ganze Erdbeeren mit zur Erdbeerfüllung geben – mit etwas mehr Frucht hätte uns die Torte NOCH besser geschmeckt 🙂

Hier das Rezept für die Erdbeer-Kokos-Torte (für eine 26 cm Form):

Teig:
6 Eier
1 Prise Salz
200g Zucker
130g Mehl
60g Speisestärke
1 TL Backpulver
80g Kokosraspeln
60g geschmolzene Butter

Erdbeerfüllung:
Schale und Saft einer Bio-Zitrone
250g Erdbeeren
Vanilleextrakt (ich habe den von Sallys Shop und kann ihn uneingeschränkt empfehlen)
2 EL Speisestärke
3 EL Wasser

Kokoscreme:
400ml Kokosmilch
200g weiße Schokolade
75g Kokosraspeln
500g Mascarpone
2 TL San Apart
400g Sahne
4 TL San Apart

Dekoration:
80 g Kokosraspeln
250 g Erdbeeren
12 Raffaello Kugeln


Zubereitung:

Mit meiner neuen Küchenmaschine bereite ich den Bisquit wie eine Wiener Masse zu und trenne die Eier nicht. Dazu die Eier, die Prise Salz und den Zucker ca. 10-15 Min. schlagen, bis die Masse weißcremig ist. Dann Mehl, Stärke und Backpulver mischen, hinein sieben und vorsichtig unterheben. Im Anschluss Kokosraspeln und Butter unterheben und den Teig in eine Backform füllen. Ca. 35-40 Min. bei 170 Grad backen bis der Boden durch ist (mit Stäbchenprobe überprüfen). Anschließend den Boden komplett erkalten lassen. Am besten lässt sich so ein Bisquit schneiden, wenn er über Nacht in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank war. Dann krümelt er weniger.

Im nächsten Schritt am besten am gleichen Tag das Erdbeerpüree sowie die Kokoscreme vorbereiten. Für das Erdbeerpüree die Erdbeeren, Bio-Zitronenschale und -saft sowie den Vanilleextrakt pürieren. Speisestärke und Wasser kurz vermischen und zu den Erdbeeren geben. Pürierte Erdbeermischung in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze aufkochen lassen und ca. 2-3 Min. köcheln.

Für die Kokoscreme die Kokosmilch in einem weiteren Topf ca. 10-15 Min. kochen und einreduzieren lassen. Vom Herd nehmen und die weiße Schokolade in kleinen Stücken dazugeben, kurz warten und dann einrühren, bis sie sich komplett aufgelöst hat. Erdbeerpüree und die Kokos-Schoko-Mischung abdecken und im Kühlschrank über Nacht abkühlen lassen.

Am nächsten Tag den Bisquitboden waagerecht in zwei „Scheiben“ schneiden. Dazu ein langes Messer verwenden und langsam um den Boden herum von außen nach innen arbeiten. Die Erdbeercreme auf dem Boden verteilen, jedoch außen einen 2 cm Rand frei lassen, damit das „Rote“ nachher von außen nicht sichtbar ist. Nun einen Tortenring um die Torte spannen. An dieser Stelle würde ich wie gesagt, noch einige frische Erdbeerstücke auf dem Püree verteilen, damit etwas mehr Frucht in der Torte ist.
Für die Kokoscreme die Mascarpone mit 2 TL San Apart glatt rühren sowie die Sahne mit 4 TL San Apart steif schlagen. Kokos-Schoko-Mischung zur Mascarpone geben und glatt rühren. Von der Sahne ca. 100g zur Seite stellen und den Rest mit unterheben. Dann die Kokosraspeln unterheben. 2/3 der fertigen Kokoscreme auf der Erdbeerfüllung verteilen und bis zum Rand streichen. Dann den zweiten Boden aufsetzen und leicht andrücken. Die restliche Creme darauf verteilen. Die Torte etwa eine Stunde kühl stellen.

Nun den Tortenring entfernen und den Rand der Torte mit etwas Sahne glatt streichen. Das funktioniert gut mit einer Teigkarte. Dann die komplette Torte mit Kokosraspeln bestreuen. Die restliche Sahne in einen Spritzbeutel mit Rosettentülle füllen und 12 Rosetten aufspritzen. Jeweils eine Raffaello Kugel vor die Sahnerosetten setzen. Einen Teil der Erdbeeren in Scheiben schneiden und am Rand der Torte befestigen. Dazu vorher etwas die Kokosraspeln entfernen falls die Erdbeeren nicht haften. Die restlichen Erdbeeren halbieren und auf der Oberseite der Torte dekorieren (auch hier mit einem Teelöffel die 12 Stellen etwas vom Kokos „freiräuemn“, damit die Erdbeeren haften können).

Torte mindestens 30 Min. kühlen und dann mit einem stolzen Lächeln servieren 🙂 Viel Spaß beim Künsteln.


Liebe Grüße,

Jennie

 

Selbst gestaltetes Shirt zum 1. Geburtstag

Manchmal bringt das Leben so einige Veränderungen mit sich und die Zeit vergeht dann wie im Flug – eine ganze Weile habe ich keine Zeit und Muße gefunden, einen neuen Beitrag für herz&heimat zu erstellen, aber heute soll es mal wieder so weit sein! Mein kleines Patenkind hat nun Anfang April auch schon ihren ersten Geburtstag gefeiert. Neben einem schön gestalteten Fotoalbum von der Taufe habe ich ihr ein süßes Shirt gestaltet und bedruckt – denn ein stolzes Jahr alt wird man ja schließlich auch nur einmal 🙂

Geburtstagsshirt

Ein paar Tipps und etwas Inspiration für das Motiv habe ich mir aus dem Internet geholt, das Ganze dann am PC nach meinen Wünschen gestaltet, ausgedruckt und mir dann fluchs die nötigen Materialien besorgt: eine Rolle Freezer Paper, verschiedene Textilfarben in Uni und Metallic, ein Hotfix-Gerät mit Glitzersteinchen und natürlich ein kleines weißes Shirt zum Verzieren.

Und so geht’s:

Das gewünschte Motiv ausdrucken und ein passendes Stück Freezer Paper (bissl „Luft“ außen rum) abschneiden, mit der beschichteten, glänzenden Seite auf den Ausdruck legen und mit einem scharfen Cutter Messer das Motiv vorsichtig nachfahren und somit ausschneiden. Dadurch entsteht eine Art Schablone, die man nun ganz einfach auf den Stoff aufbügeln kann. Die Folie auf der Unterseite verbindet sich mit dem Stoff, bleibt aber leicht abziehbar. Die Baumwollstufe und ohne Dampf war bei meiner Bügelstation perfekt. Gut darauf achten, dass auch die kleinen Ecken und Kanten gut festgebügelt sind. Sobald Stoff und Schablone abgekühlt sind, kann es losgehen.

Geburtstagsshirt

Im nächsten Schritt einfach die Textilfarben wie gewünscht mit dem Pinsel auftragen, die Schablone also mit Farbe „befüllen“ – je nach Farbe zweimal. Bei mir hat jedoch eine Schicht ausgereicht. Gut bis an die Kanten der Schablone malen – bei mir ist tatsächlich keine Farbe unter die Schablone gelaufen – auch wenn ich selbst fast überrascht war 🙂 Wenn die Farbe ziemlich getrocknet ist, kann man die Folie vorsichtig abziehen.

Geburtstagsshirt

Ich habe auf die gleiche Art und Weise nachträglich noch einen Schmetterling in einer Metallicfarbe aufgebracht. Nach einigen Stunden Trockenzeit muss die Farbe endgültig fixiert werden. Hier am besten auf die Anwendungshinweise der Farbe achten – bei meiner ging das über ausgiebiges Bügeln oder im Backofen. Danach ist die Farbe beständig und soll sogar 60 Grad Waschgänge überleben – da bin ich mal gespannt 🙂

Geburtstagsshirt

Und weil es mir noch nicht prinzessinnentauglich genug war, habe ich mir noch ein paar Glitzersteinchen gewünscht, die ich mit einem Hotfix Applikator aufgebracht habe. Im Grunde ist das ein kleiner Lötkolben mit verschiedenen Aufsätzen, der den Kleber unter den Hotfix-Steinchen anschmilzt und sie so auf dem Stoff fixiert. Ich liebe dieses kleine Gerät – es hat super funktioniert und es ist PINK! Bin schon gespannt, wo ich diese Steinchen noch überall anbringen kann 🙂

Liebste Grüße,
Jennie

Leckere Pizzaschnecken zur Resteverwertung

Am Sonntag hatte ich in meinem Kühlschrank kleine Reste übrig: einen Pizzateig ohne die Tomatensauce, etwas geriebenen Käse, Kräuterfrischkäse und einige Scheiben gekochter Rosmarinschinken. Kurzerhand habe ich alles zusammengewürfelt und kleine Pizzaschnecken gebacken.

Zum Sonntagsfrühstück haben sie uns sehr gut geschmeckt, aber auch als kleiner Snack zwischendurch und zum Mitnehmen sind sie ganz wunderbar geeignet.

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Hier das Rezept für die Pizzaschnecken:

Zutaten:
1 Fertig-Pizzateig
ca. 130g geriebener Käse
ca. 4 EL Kräuterfrischkäse
ca. 100ml Milch oder Rama Cremefine zum Kochen
ca. 100g gekochter Schinken

Zubereitung:
Den Pizzateig aufrollen bzw. auswellen.
Den geriebenen Käse mit Frischkäse und Milch/Rama Cremefine zu einer Masse verrühren und auf dem Pizzateig verstreichen. Den gekochten Schinken darauf verteilen.
Den Teig vom langen Ende aus aufrollen und mit einem scharfen Messer in knapp 2 cm dicke Scheiben schneiden (bei mir sind es etwa 16 Stück geworden). Diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 180 Grad ca. 30 Minuten goldbraun backen. Noch warm genießen! 🙂

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Liebste Grüße,
Jennie

 

Rosa Taufmandeln zur Erinnerung für die Gäste

Schaut mal, für die Taufe meines Patenkindes hatte ich noch kleine Gastgeschenke vorbereitet, die ich den Gästen als Erinnerung mit nach Hause gegeben habe: mit Zucker kandierte, rosa Taufmandeln in kleinen, geschmückten Organzasäckchen 🙂

20140806_Taufmandeln3Dieser Brauch ist von den Hochzeitsmandeln auch für Taufen modern geworden. Ich habe verschiedenste Infos dazu im Internet gefunden, auch dass der Brauch ursprünglich aus Frankreich kommt, wo man zur Zeit des Sonnenkönigs Louis XIV. am königlichen Hofe Gastgeschenke in Form von Süßigkeiten zum Dank an die Gäste verteilt haben soll. Und auch in der Antike soll bereits Brot gebrochen und jedem Gast ein Stück davon mitgegeben worden sein. Nach dem Brot war es dann die Hochzeitstorte, die man teilte, um damit seine Wertschätzung gegenüber den “Zeugen” der Hochzeit auszudrücken. Doch die Zeiten und Sitten änderten sich und so wurden daraus gezuckerte Mandeln.

20140806_Taufmandeln2Ich habe mich für die ungerade Anzahl von sieben Mandeln entschieden, die die guten Wünsche an das Taufkind symbolisieren sollen, wie Liebe, ein langes Leben, Glück, Gesundheit, Wohlstand, Erfolg und Segen. Jedes Säckchen ziert ein kleiner Anhänger mit dem Namen und dem Taufdatum der Kleinen sowie dem Taufspruch auf der Rückseite.

20140806_Taufmandeln1Wie ich finde, für jeden eine schöne Erinnerung an die Taufe der kleinen Prinzessin 🙂 Und ich bin eine so stolze Patentante!

Liebe Grüße,
Jennie

 

Schönes zur Hochzeit von der Trauzeugin…

In meinem letzten Beitrag habe ich Euch von den Armbändchen zum Junggesellinnenabschied erzählt. Die dazugehörige, standesamtliche Hochzeit meiner beiden Lieben fand dann kurz nach dem Junggesellinnenabschied im letzten Juni statt. Die kirchliche Trauung wird etwas zeitversetzt im nächsten oder übernächsten Jahr gefeiert, weil die beiden im Moment im Ausland verweilen und die Organisation einer großen Hochzeit aus der Ferne doch sehr kompliziert ist…

Für die kirchliche Hochzeit habe ich mir noch einiges Schönes aufgehoben und sammle auch noch fleißig Ideen, aber ein paar Dinge hatte ich schon für die standesamtlichen Feierlichkeiten vorbereitet. Und diese möchte ich heute gerne mit Euch teilen 🙂

Glücksseifenblasen

Die Seifenblasen treten an Stelle von Reis, mit dem das Brautpaar auf vielen Hochzeiten „beworfen“ wird. Ich finde, Reis macht weiße Flecken auf dunklen Anzügen und hängt unschön im so kunstvoll frisierten Brauthaar. Und ein Nahrungsmittel auf den Boden zu werfen, finde ich aus unterschiedlichen Gründen auch nicht gut – daher sind Seifenblasen eine wunderbare Alternative, wie ich finde. Jede Seifenblase steht dabei symbolisch für einen guten Wunsch an das Brautpaar… 🙂

Ich habe meine kleinen Seifenblasenfläschchen bei Amazon bestellt und mit kleinen Anhängern verziert. Die Anhänger habe ich ausgedruckt, zusammengeklebt und ausgeschnitten. Draufgeschrieben habe ich: „Love is in the Air…“ und auf der anderen Seite: „Ein magischer Moment – lebendig, bunt mit Glück durchwebt – ist wie eine Seifenblase, die schillernd in die Luft sich hebt…“ Wenn Euch die Anhänger gefallen, könnt Ihr sie hier herunterladen mitsamt einer kleinen Anleitung zum Nachbasteln: Anhänger für Seifenblasen.

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Ich habe die Seifenblasen in einen kleinen Korb gestellt mit einigen weißen Schleifen für die Autos, die zum Standesamt gefahren sind. Nach der Trauung haben wir die Fläschchen an die Gäste verteilt. Im Standesamt, wo die Trauung stattfand, gibt es eine große, freistehende Treppe, die vom Trauzimmer aus nach unten zum Ausgang führte. Dort haben sich alle Gäste im Spalier aufgestellt und das Brautpaar mit den Seifenblasen in die frisch geschlossene Ehe geleitet – ein ganz toller Moment, der sicherlich auch dem Brautpaar in Erinnerung bleibt… 🙂

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Taschentücher für Freudentränen

Bei so einer Trauung bleiben die Äuglein ja oft nicht trocken – und so soll es ja auch sein. Aber als Trauzeugin soll man ja für alle Eventualitäten gewappnet sein. Normale Taschentücher sind aber so gewöhnlich, daher habe ich mich mit hübschen Taschentüchern für Freudentränen ausgerüstet , die ich vor der Feier verteilt habe. Für Braut und Bräutigam und auch mich selbst hatte ich – Gott sei Dank – auch noch welche in der Tasche 🙂

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Ich habe je ein Taschentuch mit einem rosa Satinband umwickelt und vorne zugetackert. Die runden Schildchen habe ich ausgedruckt und ausgeschnitten und auf die getackerte Stelle geklebt. Meine Vorlage für die Schildchen inklusive einer kleinen Anleitung könnt Ihr Euch ebenfalls hier herunterladen: Schildchen für Taschentücher.

Viel Spaß und alles Liebe,

Jennie