Meine Lieblings-Marzipan-Haselnuss-Plätzchen

Ihr Lieben, ich habe im letzten Jahr zur Adventszeit einen riesen Haufen verschiedener Sorten Plätzchen gebacken. Eigentlich waren sie alle fein – wie das bei Plätzchen halt so ist. Aber eine Sorte hat mir besonders gut geschmeckt. Und da die Plätzchenbackzeit ja in diesem Jahr schon in vollem Gange ist, möchte ich heute gerne dieses Rezept mit Euch teilen: meine Marzipan-Haselnuss-Plätzchen (hier als Pilzchen, können aber auch Herzchen oder Sternchen sein).

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Hier also das Rezept:

Zutaten:

Für den Keksteig:
150g Mehl
1/2 TL Backpulver
125g weiche Butter
75g Zucker
1 P. Vanillzucker
1 Prise Salz
150g gemahlene Haselnüsse
2 EL Weißwein

Für den Belag und die Deko:
250g Marzipanrohmasse
100g Puderzucker
Johannisbeergelee
1 P. Vollmilchkouvertüre
Dekoration (Schokoherzchen, Nüsse,…)

Zubereitung:

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und mit der weichen Butter und den übrigen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig etwa 15 Minuten ruhen lassen.

Nach dem Ruhen den Teig etwa 4mm dick ausrollen und kleine Pilzchen/Herzchen/Strenchen… ausstechen. Diese bei 180° in etwa 5-15 Minuten hell backen, auf ein Gitter geben und auskühlen lassen.

Die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker verkneten, auf etwas Kristallzucker dünn ausrollen und in derselben Form und Anzahl wie die Plätzchen ausstechen.

Das Johannisbeergelee erwärmen und glattrühren. Damit je ein Plätzchen bestreichen und ein Marzipanplätzchen auflegen.

Die Vollmilchkuvertüre im Wasserbad schmelzen – nicht zu heiß werden lassen, damit die Schokolade hinterher keine Flecken bekommt. Die Plätzchen zur Hälfte in die Kouvertüre tauchen, kurz abtropfen lassen und auf einem Backpapier zum Trocknen ablegen. Obenauf noch je ein Schokoherzchen oder eine Haselnuss setzen.

Ich sag’s Euch – ganz köstlich!

Viel Spaß und einen schönen Advent Euch! 🙂

Liebe Grüße,
Jennie

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Zweistöckige Geburtstagstorte für meine kleinen Schätze

Mein Patenkind und sein großer Bruder hatten beide im April Geburtstag und mit der Familie haben wir für beide zusammen gefeiert. Die Kleine wurde zwei und ihr Bruder schon vier 🙂 Da die beiden meine kleinen Schätze sind, sollten sie eine tolle Geburtstagstorte bekommen, die natürlich für Mädchen und Junge gleichermaßen funktionieren sollte 🙂

Ich habe mich für eine ganz bunte Torte mit zwei Stockwerken entschieden mit bunten Sternen, Kerzen und die Namen der beiden durften natürlich auch nicht fehlen. Oben befindet sich ein heller Bisquit mit Himbeerquarkfüllung und weißer Ganache (das Rezept dazu, die Zubereitung und alles weitere findet Ihr in meinem früheren Beitrag).
Unten gab es einen Schokokuchen mit Mandeln und Schattenmorellen, gefüllt und umhüllt mit einer Zartbitterganache. Das Rezept dazu findet Ihr unten.

Den ganzen Kuchen habe ich mit Fondant eingeschlagen, den ich selbst eingefärbt habe mit den Wilton Pastenfarben (hier). Dabei habe ich drei unterschiedliche Fondantsorten getestet: meinen Massa Ticino, den ich bisher immer verwendet habe, den Rollfondant (mit Vanillegeschmack) von DekoBack sowie den Rollfondant in Weiß von Back & Decor. Ich habe ein kleines Fazit dazu, das ihr in meinem nächsten Beitrag findet.

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Hier nun das Rezept für den Schokokuchen:

Zutaten:

320g Butter
200g Schokolade
1 Prise Salz
1/2 TL Vanilleextrakt
250g Zucker
8 Eier
190g Mehl
30g Backkakao
1 1/2 TL Backpulver
Kirschen, gehackte Mandeln und Zimt nach Belieben

Zartbitterganache:

500g Sahne
1000g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

Für den Kuchenteig die Butter zusammen mit der Schokolade, Salz und Vanilleextrakt schmelzen. Den Zucker und die Eier dazugeben und kurz verrühren. Dann Mehl, Kakao und Backpulver dazugeben und das Ganze zu einem glatten Teig verrühren. Am Schluss Kirschen (ich habe entsteinte Schattenmorellen aus dem Glas genommen), gehackte Mandeln und Zimt nach Belieben unterheben.

Den Kuchen in einen Backrahmen geben und bei 160 Grad Ober-/Unterhitze fertigbacken. Bei mir hat das etwa 70-80 Minuten gedauert.

Für die Ganache die Sahne zum Kochen bringen, dann vom Herd nehmen und die Schokolade langsam einrühren und schmelzen, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Am besten über Nacht abkühlen lassen, jedoch nicht in den Kühlschrank stellen.

Nach dem Abkühlen habe ich den Kuchen einmal quer durchgeschnitten, mit Zartbitterganache gefüllt und umgekehrt wieder zusammengesetzt, sodass zwei gerade Flächen oben und unten entstanden. Die Ganache hat dabei die Unebenheiten ausgeglichen. Allerdings wird der Kuchen so auch sehr mächtig und schokoladig – muss man dann wissen, wie man das gern haben möchte. Alternativ kann man den Schokokuchen auch einfach gerade schneiden und den Verschnitt einfach so naschen 🙂

Dann den Kuchen mit Ganache einstreichen und nach dem Durchkühlen mit Fondant einschlagen. Eine genauere Anleitung dazu gibt es ebenfalls in meinem früheren Beitrag zur Himbeersahnetorte. Da der Schokokuchen sehr stabil ist, muss beim Stapeln nichts weiter beachtet werden. Anders verhält es sich, wenn das untere Stockwerk weicher ist, dann sollte man zur Stabilisierung z.B. Stäbchen verwenden, damit nichts einfällt, aber damit habe ich auch noch keine Erfahrungen gesammelt 🙂 So konnte ich einfach beide Torten dekorieren und aufeinander setzen.

Die Buchstaben, Punkte, Sterne und Streifen habe ich mit Ausstechern und einem scharfen Messer hergestellt und dann mit Zuckerkleber auf die Torte geklebt. Mit dem Zuckerkleber habe ich auch die M&Ms rundherum aufgeklebt. Die Sterne habe ich vorsichtig auf bunte Drähte gesteckt noch etwas trocknen lassen, damit sie stabiler werden und dann einfach oben in die Torte gesteckt. Ganz zum Schluss habe ich noch etwas Glitzer für Lebensmittel mit Alkohol (ich habe Wodka verwendet) angerührt und damit die Buchstaben, Punkte, Sterne und Streifen mit einem Pinsel angestrichen. So sah es noch etwas hübscher aus 🙂

Am Ende noch ein paar bunte Geburtstagskerzen und eine Schleife dazu – fertig! 🙂

Ich glaube, die Kleinen und auch die Großen haben sich über die Torte gefreut – und dann lohnt sich der Aufwand ja auch allemal 🙂

Viel Spaß beim Werkeln und liebe Grüße,
Jennie

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Selbstgemachtes Peeling mit Zitrone und Meersalz für weiche Haut

Heute habe ich mich an einem selbstgemachten Peeling versucht und muss sagen, der Geruch ist super und die Haut fühlt sich danach wunderbar weich an. Abgefüllt in hübsche Gläschen macht sich das Peeling auch gut als Mitbringsel für Eure Lieben. Die meinen bekommen es heute auch in ihrem Osternestchen 🙂

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Zutaten:

1 Bio Zitrone
500g Meersalz (fein)
80ml Baby Öl

Zubereitung:

Die Bio Zitrone vorher etwas zerkleinern und dann im Mixer fein häxeln (etwa 30 bis 40 Sekunden). Ich benutze dazu den Blender meiner Küchenmaschine. Im Anschluss das Meersalz dazu geben und weiter mixen. Am Schluss das Öl dazugeben und ebenfalls gut untermixen bis alles eine homogene Masse ergibt. Ich habe das Baby Intensiv Pflege Öl von Penaten mit Aloe Vera genommen (hier). Das Peeling in hübsche Gläschen (z.B. solche) abfüllen, verschenken oder selbst benutzen, genießen – fertig! 🙂

Liebe Grüße und Euch und Euren Lieben noch einen schönen Ostersonntag,
Jennie

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Bunte Eier fürs Osternestchen

Ostern steht ja wieder vor der Tür. Ich habe das Gefühl, Eier färben ist total aus der Mode gekommen – aber ich dachte mir, das musst Du mal wieder ausprobieren 🙂 So kleine Osternester mit selbstgefärbten Eiern für meine Lieben war eine schöne Vorstellung.

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Gesagt, getan – ich habe Pastellfarben für Eier im Supermarkt gekauft und damit hart gekochte Eier gefärbt. Mit im Farbpäckchen lagen kleine Aufkleber, die man vor dem Färben auf die Eier kleben konnte, damit kleine Bilder entstehen. Also habe ich weiße Eier verwendet, damit es hübsch aussieht. Also Aufkleber auf die Eier und die Farben mit Wasser angerührt. Ich habe die Eier darin bis zum gewünschten Färbegrad ziehen lassen. Nach kurzer Trocknung konnte ich die Aufkleber wieder abziehen und hatte hübsche, gefärbte Eier – toll, oder? 🙂 Versteckt Euren Lieben doch einfach mal wieder ein paar Osternester am nächsten Sonntag…

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Liebe Grüße, frohe Ostern nächste Woche und viel Spaß beim Eier suchen,
Jennie

 

Mein zweites Tortenprojekt: Fondanttorte mit Himbeersahnequark

Ein bisschen Tortenbackübung habe ich ja nun schon mit der Kokos-Erdbeer-Torte gesammelt und hatte so viel Spaß beim Backen und vor allem beim Naschen hinterher… Im Internet habe ich schon zahlreiche tolle Bilder von Motivtorten gesehen und nun den Entschluss gefasst, das auch mal auszuprobieren. Es sollte in heller Bisquit werden mit einer fruchtig-leichten Himbeer-Füllung. IMG_9885

Fondanttauglich sollte die Torte mit weißer Ganache gemacht werden. Allerdings hatte ich vor dem Fondant großen Respekt… Also war zunächst viel Recherche angesagt und ich habe mir unzählige Tutorials bei Youtube angesehen, wie man so eine Fondantdecke faltenfrei auf die Torte aufbringen kann.

Ich fand heraus, dass man sich als Faustregel für eine normale Motivtorte etwa drei Tage Arbeitszeit einplanen soll, damit man ausreichende Kühlzeiten berücksichtigen kann. Hier also mein Plan, mit dem in Ruhe alles gut funktioniert hat:

Tag 1:
– Bisquitboden backen, auskühlen lassen und in Frischhaltefolie über Nacht in den Kühlschrank
– Fondantdeko herstellen und trocknen lassen

Tag 2:
– Bisquitboden in drei „Scheiben“ teilen
– Füllung herstellen, Torte füllen und schichten und über Nacht in den Kühlschrank
– Ganache herstellen, kühl stellen (nicht in den Kühlschrank)

Tag 3:
– Torte in zwei Durchgängen mit Ganache einstreichen (dazwischen kühlen), anschließend 3 Stunden in den Kühlschrank
– Fondant ausrollen und Torte eindecken
– Torte dekorieren

Ich habe mir vorab alle nötigen Materialien zusammengestellt, die ich Euch im Text teilweise verlinke, falls Euch das interessiert.

Und hier die Zutaten für die einzelnen Bestandteile:

Bisquitboden:

4 Eier
200g Zucker
1 Prise Salz
½ TL Vanilleextrakt
200ml Öl
200ml Mineralwasser
300g Mehl
100g Speisestärke
1 P. Backpulver

Himbeerfüllung:
150g Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
250g Sahnequark
3 TL San Apart
35g Zucker
250g Schlagsahne
3 TL San Apart

Weiße Ganache:
200 g Sahne
600 g weiße Schokolade

Fondantdecke und Blumendeko:
500g Rollfondant (z.B. Massa Ticino)
Speisestärke
Pastenfarbe in Rosa (z.B. von Wilton)

Zubereitung:
Den Bisquitteig habe ich als Wiener Masse zubereitet. Die ganzen Eier dazu mit dem Salz und dem Zucker in der Küchenmaschine weißcremig schlagen (etwa 10 Minuten). Dann Öl, Wasser und Vanilleextrakt dazugeben und kurz unterrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver hineinsieben und vorsichtig unterheben. Den Boden in eine 18cm Form geben und bei 170 Grad etwa 20-25 Minuten backen (mit der Stäbchenprobe prüfen).

Den Bisquitboden stürzen und auskühlen lassen. Dann in Frischhaltefolie gepackt über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Dadurch entsteht auch auf der Oberseite (die ja oft uneben wird beim Backen) eine geradere Fläche. Wenn man mit dem Zerteilen bis zum nächsten Tag wartet, entstehen weniger Krümel.

Die Blumendeko habe ich ebenfalls am ersten Tag vorbereitet, damit die Blumen genügend Zeit zum Trocknen haben. Ich habe dazu kleine Kugeln weißen Fondants mit der Färbepaste eingefärbt (Handschuhe anziehen!). Meine Wilton Färbepaste in verschidenen Farben findet Ihr z.B. hier. Ich habe eine Kugel hellrosa und eine etwas dunkler rosa eingefärbt. Die Kugeln ausrollen, Blumen ausstechen (Ausstecher z.B. hier) und mit dem kugeligen Modellierwerkzeug (z.B. hier) zu plastischen Blümchen bearbeiten. Damit sie ihre Form bekommen, habe ich die Blumen teilweise auf den Ringen aus meinem Schmuckkästchen getrocknet 😉

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Für die Ganache die Sahne kurz aufkochen und dann die weiße Schokolade in kleinen Stücken dazugeben und schmelzen lassen. Mit einem Schneebesen zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Die Ganache in einem verschließbaren Gefäß abkühlen lassen und (nicht im Kühlschrank!) an einem kühlen Ort aufbewahren.

Für die Himbeerfüllung die Himbeeren ggf. auftauen und ca. 20 Himbeeren als ganze Früchte auf die Seite legen, den Rest leicht zerdrücken. Den Sahnequark mit 3 TL San Apart und dem Zucker glatt rühren. Die Himbeermasse unterheben. Die Sahne mit den 3 TL San Apart steif schlagen und ebenfalls unterheben.

Den Bisquitboden in drei gleiche Scheiben teilen (weiterhin die Unterseite vom Backen als neue Oberseite verwenden, da sie oft besonders gerade ist).
Jetzt wird die Torte geschichtet: dazu den untersten Boden auf einer Tortenplatte (z.B. aus Pappe) platzieren, einen Tortenring darumlegen und die Hälfte der Himbeersahnequarkfüllung bis zum Rand darauf verstreichen. Das funktioniert sehr gut mit einer Winkelpalette (z.B. so eine). Etwa 10 ganze Himbeeren gleichmäßig auf der Füllung verteilen und leicht eindrücken. Den zweiten Boden auflegen und leicht andrücken. Den Rest der Füllung aufstreichen und nochmals Himbeeren verteilen und leicht eindrücken. Das Ganze mit dem dritten und letzten Boden bedecken und leicht andrücken. Die Torte über Nacht, jedoch für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Nach dem Kühlen die Torte mit der Ganache bestreichen. Die Ganacheschicht sorgt dafür, dass Unebenheiten ausgeglichen werden und der Fondant später nicht mit der Füllung in Berührung kommt, denn deren wasserhaltige Konsistenz würde den Zucker im Fondant auflösen. Die Ganache macht die Torte also fondanttauglich. Vor dem Auftragen die Ganache kurz aufrühren. Zum Einstreichen am besten eine Teigkarte für die Seite und eine Palette (für die Oberseite) verwenden. Die Ganache zunächst in einer ersten dünnen Schicht aufbringen, um die Krümel zu binden, und kurz in den Kühlschrank stellen bis die erste Schicht hart geworden ist. Dann eine zweite dickere Schicht aufbringen. Dabei möglichst genau arbeiten, damit alles bedeckt ist und eine gerade und ebene Fläche entsteht. Alle Unebenheit werden nachher durch den Fondant noch sichtbar sein (hier muss ich auch noch üben 😉 ). Die Torte dann für etwa 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Als Zwischenschritt habe ich nun noch kleine Zuckerperlen auf meine vorbereiteten Fondantblumen aufgeklebt. Dies funktioniert gut mit Zuckerkleber und einem Wattestäbchen (findet Ihr z.B. hier).

Für den Fondant habe ich Massa Ticino verwendet, der sich durch seinen guten, nicht zu süßen Geschmack auszeichnet und sehr dünn ausrollbar ist. Oft war mir der Fondant auf Motivtorten einfach zu süß, daher war mir wichtig, einen milden zu finden, der sich dünn ausrollen lässt. Der Massa Ticino hat meinen Geschmackstest bestanden 🙂 Außerdem ist er auch für wärmeres Wetter gut geeignet und zerfließt nicht. Ich hatte meine Torte einen ganzen Nachmittag auf dem Tisch stehen und sie hat sich nicht verändert. Massa Ticino gibt es auch in verschiedenen Farben. In Weiß z.B. hier.

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Den Fondant nun dünn ausrollen (auf etwa 2mm schätze ich). Am besten geht das mit einem Silikon Ausrollstab (ich habe diesen hier). Dabei Speisestärke zur Hilfe nehmen, damit der Fondant nicht klebt. Den Fondant während des Ausrollens immer wieder drehen (jedoch nicht wenden, also auf den „Kopf“ drehen, da sonst zu viel Stärke auf der Oberseite klebt). So lange ausrollen, bis die richtige Größe erreicht ist (Durchmesser der Torte + zweimal die Höhe). Vor dem Einschlagen die Torte dünn mit Backtrennspray (ich habe das) besprühen (oder leicht mit Wasser bepinseln) damit der Fondant auf der Schokoladenganache haften kann. Die Fondantdecke mit Hilfe des Aurollstabes auf die Torte legen und die Oberseite mit einem Smoother glatt- und feststreichen. Dabei auf Luftblasen achten. Dann von oben nach unten die Seiten bearbeiten und den Fondant faltenfrei andrücken. Dazu den Fondant vorsichtig vorsichtig nach unten von der Torte wegziehen und dann glatt andrücken. Eine gute Hilfe sind Tutorials bei Youtube. Ruhig vorher mal reinschauen und dann denke ich, macht es die Übung. Bei mir gibts auch noch Luft nach oben 😉 Den Fondant vorsichtig unten abschneiden. Wer sich traut, kann die Torte stürzen und dann die untere Kante etwas abrunden – so sieht es schön sauber aus. Mit dieser Technik lässt sich auch eine schöne obere Kante schaffen, wenn man mit dem Smoother nach unten arbeitet und die Torte dann wieder richtig rum dreht. Eventuelle Luftblasen im Fondant mit einer dünnen Nadel aufstechen und die Luft mit dem Smoother rausdrücken. Wenn das Werk vollendet ist, kann man mit der Deko starten. Ich habe meine fertigen Blümchen mit Zuckerkleber „frei Schnauze“ aufgeklebt und ein kleines Geschenkband um die Torte gebunden – fertig 🙂

Ein bisschen weh tut es dann schon, das hübsche Werk anzuschneiden – aber der leckere Geschmack belohnt und schließlich ist so eine Torte ja zum Essen da 🙂

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Falls Ihr meine Links verwendet, um Dinge bei Amazon zu beziehen, zahlt Ihr nicht mehr, aber Amazon unterstützt die Arbeit an meinem Blog als Dank für meine Empfehlung 🙂

Viel Spaß beim Backen und Basteln.

Liebe Grüße,
Jennie

Aromatisches Bärlauchpesto

Das Frühjahr ist Bärlauchzeit. Von März bis Mai (je nach Lage) findet man die leckeren Blätter an zahlreichen Stellen in den feuchten Laubwäldern – oder auf dem heimischen Wochenmarkt 🙂 Ich habe von meiner Laufrunde im Wald ein ganzes Bund Bärlauch mitgebracht und mit meinem Osterizer Mixer zu einem herrlichen Pesto verarbeitet. Nicht zu verwechseln sind die Blätter allerdings mit denen der giftigen Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen. Aber eine kurze Geruchsprobe überführt ein falsches Blatt schnell 🙂

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Hier das Grundrezept (die Mengenangaben findet Ihr unten):

Frischer Bärlauch
Pinienkerne
Pecorino oder Parmesan
Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

Bärlauch gut waschen und putzen, danach gut trocken tupfen. Die Blätter anschließend fein hacken. Die Hälfte des Bärlauchgewichts an Pinienkernen abwiegen und in der Pfanne ohne Fett rösten. So bekommen sie in noch feineres Aroma. Anteilsmäßig gleichviel Käse frisch reiben. Die abgekühlten Kerne in den Mixer geben und mahlen. Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und alles zu einem feinen Pesto verarbeiten. Olivenöl habe ich nach Gefühl dazugegeben, bis das Pesto die für mich richtige Konsistenz hatte. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Pesto einige Stunden ziehen lassen, damit es sein volles Aroma entfalten kann. In sterilisierte, kleine Gläser abfüllen und ggf. noch mit einem kleinen Schuss Olivenöl abdecken. So kann es bis zu acht Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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Gut schmeckt das Pesto zum Beispiel zu frischen Nudeln, auf einem Butterbrot oder auch als Marinade für unterschiedliche Fleisch- und Kartoffelgerichte.

Viel Spaß beim Zubereiten und guten Appetit!

Liebe Grüße,
Jennie

Selbst gestaltetes Shirt zum 1. Geburtstag

Manchmal bringt das Leben so einige Veränderungen mit sich und die Zeit vergeht dann wie im Flug – eine ganze Weile habe ich keine Zeit und Muße gefunden, einen neuen Beitrag für herz&heimat zu erstellen, aber heute soll es mal wieder so weit sein! Mein kleines Patenkind hat nun Anfang April auch schon ihren ersten Geburtstag gefeiert. Neben einem schön gestalteten Fotoalbum von der Taufe habe ich ihr ein süßes Shirt gestaltet und bedruckt – denn ein stolzes Jahr alt wird man ja schließlich auch nur einmal 🙂

Geburtstagsshirt

Ein paar Tipps und etwas Inspiration für das Motiv habe ich mir aus dem Internet geholt, das Ganze dann am PC nach meinen Wünschen gestaltet, ausgedruckt und mir dann fluchs die nötigen Materialien besorgt: eine Rolle Freezer Paper, verschiedene Textilfarben in Uni und Metallic, ein Hotfix-Gerät mit Glitzersteinchen und natürlich ein kleines weißes Shirt zum Verzieren.

Und so geht’s:

Das gewünschte Motiv ausdrucken und ein passendes Stück Freezer Paper (bissl „Luft“ außen rum) abschneiden, mit der beschichteten, glänzenden Seite auf den Ausdruck legen und mit einem scharfen Cutter Messer das Motiv vorsichtig nachfahren und somit ausschneiden. Dadurch entsteht eine Art Schablone, die man nun ganz einfach auf den Stoff aufbügeln kann. Die Folie auf der Unterseite verbindet sich mit dem Stoff, bleibt aber leicht abziehbar. Die Baumwollstufe und ohne Dampf war bei meiner Bügelstation perfekt. Gut darauf achten, dass auch die kleinen Ecken und Kanten gut festgebügelt sind. Sobald Stoff und Schablone abgekühlt sind, kann es losgehen.

Geburtstagsshirt

Im nächsten Schritt einfach die Textilfarben wie gewünscht mit dem Pinsel auftragen, die Schablone also mit Farbe „befüllen“ – je nach Farbe zweimal. Bei mir hat jedoch eine Schicht ausgereicht. Gut bis an die Kanten der Schablone malen – bei mir ist tatsächlich keine Farbe unter die Schablone gelaufen – auch wenn ich selbst fast überrascht war 🙂 Wenn die Farbe ziemlich getrocknet ist, kann man die Folie vorsichtig abziehen.

Geburtstagsshirt

Ich habe auf die gleiche Art und Weise nachträglich noch einen Schmetterling in einer Metallicfarbe aufgebracht. Nach einigen Stunden Trockenzeit muss die Farbe endgültig fixiert werden. Hier am besten auf die Anwendungshinweise der Farbe achten – bei meiner ging das über ausgiebiges Bügeln oder im Backofen. Danach ist die Farbe beständig und soll sogar 60 Grad Waschgänge überleben – da bin ich mal gespannt 🙂

Geburtstagsshirt

Und weil es mir noch nicht prinzessinnentauglich genug war, habe ich mir noch ein paar Glitzersteinchen gewünscht, die ich mit einem Hotfix Applikator aufgebracht habe. Im Grunde ist das ein kleiner Lötkolben mit verschiedenen Aufsätzen, der den Kleber unter den Hotfix-Steinchen anschmilzt und sie so auf dem Stoff fixiert. Ich liebe dieses kleine Gerät – es hat super funktioniert und es ist PINK! Bin schon gespannt, wo ich diese Steinchen noch überall anbringen kann 🙂

Liebste Grüße,
Jennie

Rosa Taufmandeln zur Erinnerung für die Gäste

Schaut mal, für die Taufe meines Patenkindes hatte ich noch kleine Gastgeschenke vorbereitet, die ich den Gästen als Erinnerung mit nach Hause gegeben habe: mit Zucker kandierte, rosa Taufmandeln in kleinen, geschmückten Organzasäckchen 🙂

20140806_Taufmandeln3Dieser Brauch ist von den Hochzeitsmandeln auch für Taufen modern geworden. Ich habe verschiedenste Infos dazu im Internet gefunden, auch dass der Brauch ursprünglich aus Frankreich kommt, wo man zur Zeit des Sonnenkönigs Louis XIV. am königlichen Hofe Gastgeschenke in Form von Süßigkeiten zum Dank an die Gäste verteilt haben soll. Und auch in der Antike soll bereits Brot gebrochen und jedem Gast ein Stück davon mitgegeben worden sein. Nach dem Brot war es dann die Hochzeitstorte, die man teilte, um damit seine Wertschätzung gegenüber den “Zeugen” der Hochzeit auszudrücken. Doch die Zeiten und Sitten änderten sich und so wurden daraus gezuckerte Mandeln.

20140806_Taufmandeln2Ich habe mich für die ungerade Anzahl von sieben Mandeln entschieden, die die guten Wünsche an das Taufkind symbolisieren sollen, wie Liebe, ein langes Leben, Glück, Gesundheit, Wohlstand, Erfolg und Segen. Jedes Säckchen ziert ein kleiner Anhänger mit dem Namen und dem Taufdatum der Kleinen sowie dem Taufspruch auf der Rückseite.

20140806_Taufmandeln1Wie ich finde, für jeden eine schöne Erinnerung an die Taufe der kleinen Prinzessin 🙂 Und ich bin eine so stolze Patentante!

Liebe Grüße,
Jennie

 

Schönes zur Hochzeit von der Trauzeugin…

In meinem letzten Beitrag habe ich Euch von den Armbändchen zum Junggesellinnenabschied erzählt. Die dazugehörige, standesamtliche Hochzeit meiner beiden Lieben fand dann kurz nach dem Junggesellinnenabschied im letzten Juni statt. Die kirchliche Trauung wird etwas zeitversetzt im nächsten oder übernächsten Jahr gefeiert, weil die beiden im Moment im Ausland verweilen und die Organisation einer großen Hochzeit aus der Ferne doch sehr kompliziert ist…

Für die kirchliche Hochzeit habe ich mir noch einiges Schönes aufgehoben und sammle auch noch fleißig Ideen, aber ein paar Dinge hatte ich schon für die standesamtlichen Feierlichkeiten vorbereitet. Und diese möchte ich heute gerne mit Euch teilen 🙂

Glücksseifenblasen

Die Seifenblasen treten an Stelle von Reis, mit dem das Brautpaar auf vielen Hochzeiten „beworfen“ wird. Ich finde, Reis macht weiße Flecken auf dunklen Anzügen und hängt unschön im so kunstvoll frisierten Brauthaar. Und ein Nahrungsmittel auf den Boden zu werfen, finde ich aus unterschiedlichen Gründen auch nicht gut – daher sind Seifenblasen eine wunderbare Alternative, wie ich finde. Jede Seifenblase steht dabei symbolisch für einen guten Wunsch an das Brautpaar… 🙂

Ich habe meine kleinen Seifenblasenfläschchen bei Amazon bestellt und mit kleinen Anhängern verziert. Die Anhänger habe ich ausgedruckt, zusammengeklebt und ausgeschnitten. Draufgeschrieben habe ich: „Love is in the Air…“ und auf der anderen Seite: „Ein magischer Moment – lebendig, bunt mit Glück durchwebt – ist wie eine Seifenblase, die schillernd in die Luft sich hebt…“ Wenn Euch die Anhänger gefallen, könnt Ihr sie hier herunterladen mitsamt einer kleinen Anleitung zum Nachbasteln: Anhänger für Seifenblasen.

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Ich habe die Seifenblasen in einen kleinen Korb gestellt mit einigen weißen Schleifen für die Autos, die zum Standesamt gefahren sind. Nach der Trauung haben wir die Fläschchen an die Gäste verteilt. Im Standesamt, wo die Trauung stattfand, gibt es eine große, freistehende Treppe, die vom Trauzimmer aus nach unten zum Ausgang führte. Dort haben sich alle Gäste im Spalier aufgestellt und das Brautpaar mit den Seifenblasen in die frisch geschlossene Ehe geleitet – ein ganz toller Moment, der sicherlich auch dem Brautpaar in Erinnerung bleibt… 🙂

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Taschentücher für Freudentränen

Bei so einer Trauung bleiben die Äuglein ja oft nicht trocken – und so soll es ja auch sein. Aber als Trauzeugin soll man ja für alle Eventualitäten gewappnet sein. Normale Taschentücher sind aber so gewöhnlich, daher habe ich mich mit hübschen Taschentüchern für Freudentränen ausgerüstet , die ich vor der Feier verteilt habe. Für Braut und Bräutigam und auch mich selbst hatte ich – Gott sei Dank – auch noch welche in der Tasche 🙂

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Ich habe je ein Taschentuch mit einem rosa Satinband umwickelt und vorne zugetackert. Die runden Schildchen habe ich ausgedruckt und ausgeschnitten und auf die getackerte Stelle geklebt. Meine Vorlage für die Schildchen inklusive einer kleinen Anleitung könnt Ihr Euch ebenfalls hier herunterladen: Schildchen für Taschentücher.

Viel Spaß und alles Liebe,

Jennie

Süße Perlenarmbändchen zum Junggesellinnenabschied :-)

Im Juni durfte ich als Trauzeugin die Eheschließung einer sehr lieben Freundin und ihres wunderbaren Partners bezeugen. Das heißt, es war unter anderem meine Aufgabe, für meine Freundin den Junggesellinnenabschied zu organisieren.

Nun sind wir aber überhaupt keine Fans fröhlicher Verkleidungsaktionen mit Brautschleier und pinken Hasenohren oder peinlichen Bauchlädenverkaufsaktionen. Daher wollte ich es einfach als einen tollen Tag im Kreise ihrer liebsten Mädels gestalten: mit tollem Sektfrühstück, Wellness und Massage, einem Cocktailmixkurs, feinem Dinner und gemütlichem Beisammensein…

Aber so ganz ohne einschwörendes „Erkennungszeichen“ für uns Mädels sollte es nun auch nicht sein und so kam ich auf die Idee, Junggeselinnenabschieds-Perlenarmbändchen für uns zu machen – für jedes Mädel mit dem Namen aus kleinen Buchstaben und das für meine Freundin mit „BRAUT“ 🙂

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Benutzt habe ich weiße Wachsperlen in Perlmutt  (Durchmesser 6 mm), Glasfacettenperlen in Kristall und silberne Buchstabenperlen von Rayher (7 mm). Aufgefädelt habe ich die Armbändchen auf einen transparenten Elastikfaden und die Knoten mit Schmuckkleber verklebt. Jedes Armband bekam eine kleine rosa Schleife und einen kleinen „Made with Love“-Anhänger. Das Schleifchen für die Braut war ein wenig größer 🙂

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Verschenkt habe ich die Armbändchen in kleinen Organza-Beutelchen zusammen mit Rosé-Prosecco in kleinen rosa Dosen – ein ganz klein bisschen Kitsch muss dann doch sein! 😉 Der Abend war ein voller Erfolg und ich glaube, der Braut und ihren Mädels haben die Armbändchen gut gefallen – und jeder konnte eine schöne Erinnerung an diesen Tag mit nach Hause nehmen 🙂

Liebe Grüße,

Jennie

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