Sommerliche Erdbeer Kokos Marmelade für den süßen Zahn

Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit komme ich an einem kleinen Markstand vorbei, wo eine Bäuerin frischen Spargel, Rhabarber und Erdbeeren verkauft und jedes Mal würde ich so gerne anhalten und einen kleinen Großeinkauf veranstalten. Gestern hab ich es nun wirklich nicht mehr vorbei geschafft und einen Haufen wunderbarer und zuckersüßer Erdbeeren gekauft, von denen ich einen Großteil kurzerhand zu Marmelade verarbeitet habe – denn was gibt es Besseres als selbstgemachte Marmelade zum Sonntagsbrötchen? 🙂
 
Und weil ich ja immer was Besonderes ausprobieren möchte, habe ich mich an eine Kombination von Erdbeeren mit Kokos gewagt und ich kann Euch sagen: sehr lecker!
 
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Hier das Rezept für die Erdbeer Kokos Marmelade:
 
Zutaten:
1 kg frische Erdbeeren
100 g Kokosmilch
200 g Kokoscreme
500 g Gelierzucker (2:1)
Saft einer ausgepressten Zitrone
ggf. 2 EL Kokosmousse
 
Zubereitung:
Erdbeeren waschen, vom grünen Strunk befreien und nach Wunsch wie ich pürieren oder nur zerkleinern. Die Kokosmilch, Kokoscreme, den Gelierzucker und den Zitronensaft zugeben. In einen Topf geben und aufkochen, bis es sprudelt. Immer gut rühren dabei. Dann noch drei Minuten weiterkochen lassen (bei mir hat es ein paar Minuten länger gedauert). Wer mag, kann noch ein bisschen Kokosmousse unterrühren – lässt sich übrigens auch ganz leicht selbst machen.
 
Guter Tipp einer lieben Kollegin, den ich gerne weitergebe, um die richtige Kochzeit abzupassen:
Einen kleinen Kecks Marmelade auf einen kalten Teller geben und nach kurzer Zeit auf den Kopf drehen. Wenn die Marmelade nicht tropft, ist sie perfekt 🙂 Die heiße Marmelade sofort in vorbereitete Gläser füllen, fest verschließen und einige Minuten auf den Kopf stellen. So verschließt sich das Glas luftdicht und eventuelle Keime werden durch die Hitze abgetötet. Nach einigen Minuten das Umdrehen aber nicht vergessen! 🙂
 
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Und weil’s so schön war, habe ich gleich noch ein paar hübsche, rosa Schildchen ausgeschnitten und ein Häkelhäubchen in pink gezaubert. Die Anleitung dazu findet Ihr hier. Ein hübsches kleines Mitbringsel für meine Freundin.
 
Viel Spaß beim nächsten Sonntagsfrühstück! 🙂
 
Sonnige Grüße,
Jennie
 
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Baby-Turnschuhe für kleine Prinzessinnen

Ich werde Taufpatin! Und ich kann Euch sagen: mein Patenbaby ist das schönste Baby der Welt – zumindest für mich! Eine richtig kleine Prinzessin 🙂
Zur Geburt der kleinen Maus Ende April habe ich kleine, rosa Schuhe gehäkelt, die ich Euch gerne zeigen möchte.

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Eine wunderbare und liebevoll erstellte Anleitung dazu habe ich gefunden bei MAMIgurumi. Dort wird für drei verschiedene Größen alles genauestens erklärt (auch mit Fotos). Die Anleitung kann man als pdf eBook ganz einfach bei DaWanda kaufen und downloaden (hier). Hat bei mir alles ganz schnell und super einfach geklappt und die 3,80€ waren es mir wirklich wert! Ich war sofort im Wolllädchen und habe noch am selben Abend losgelegt. Am nächsten Morgen noch ein paar Feinheiten und die Schühchen waren fertig! 🙂

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Ich finde, sie sind sehr süß geworden. Nur für die kleine Prinzessin noch recht groß. Da müssen die kleinen Füßchen noch etwas wachsen – aber darüber mache ich mir keine Sorgen!

Vielleicht gibt es jetzt in nächster Zeit ein paar mehr Beiträge zum Thema Baby 😉

Alles Liebe,
Jennie

Häkelhäubchen für Marmeladengläser und Sternenanhänger – eine kleine Häkelanleitung

Für meine kleinen Küchenkreationen liebe ich hübsche Verpackungen. Aber oft gefallen mir recycelte Marmeladengläser nicht so gut. Gehäkelte Häubchen sind da eine wunderbare Lösung ganz nach meinem Geschmack und so schön altmodisch noch dazu 🙂

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Wer Lust hat das nachzumachen, hier ist die Anleitung.

Häkelhäubchen für Marmeladengläser:

Ich habe eine Häkelnadel mit 3,5 mm und das Garn Lana Grossa Puntino 002 Beige verwendet (Lauflänge: ca. 160m/50g) (z.B. von amazon).

4 Lm anschlagen, die Häkelnadel zurück in die 1.M einstechen und ab dort 13 Stb häkeln = Ring mit 14 Stb (oder: Magic Ring mit 7 Lm, dann in jede Lm 2 Stb).
2. Runde: jedes Stb verdoppeln, die Runde mit einer Km schließen.
3. Runde: jedes 2. Stb verdoppeln (dabei immer mit dem 1. Stb anfangen), die Runde mit einer Km schließen. 
4. Runde: jedes 3. Stb verdoppeln, mit einer Km die Runde beenden. 
5. Runde: NUR in den inneren Teil der Masche häkeln, so dass sich eine Kante ergibt / beginnen mit 3 Lm (= 1 Stb) jede M so wie sie erscheint häkeln = 1 Runde Stb ohne Zu-oder Abnahmen.
6. Runde: 4 Lm (= 1 Stb + 1 Lm), 1 M überspringen, * 1 Stb, 1 Lm, 1 M überspringen *, von * bis * wiederholen, mit einer Km die Runde schließen. 
7. Runde: eine Km in den Lm-Bogen der Vorrunde häkeln und von dort aus 3 Lm (= 1 Stb), 3 Stb in denselben Lm-Bogen, 1 fM in den nächsten Lm-Bogen, * 4 Stb in den nächsten Lm-Bogen, 1 fM in den nächsten Lm-Bogen *, von * bis * wiederholen, mit einer Km in die 2. Lm der ersten 3 Lm die Runde beenden, Faden vernähen.

Dann ein schönes Band durch die Stäbchen fädeln und zubinden. Fertig! 🙂
Zum Beschriften empfehle ich hübsche Etiketten – in meinem letzten Beitrag habe ich meine schon mal vorgestellt.

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Rechts im Bild sehr Ihr auch noch einen kleinen Stern, mit dem ich an Weihnachten meinen Glühweinsirup aufgehübscht habe.
Auch dazu noch eine kleine Anleitung.

Sternenanhänger:

Ich habe auch hier eine Häkelnadel mit 3,5 mm und das Garn Lana Grossa Puntino 002 Beige verwendet (Lauflänge: ca. 160m/50g) (z.B. von amazon).

5 Lm anschlagen und mit 1 Km zur Runde schließen.
1 Lm (als Ersatz für eine fM), dann noch 11 fM in den Lm-Ring häkeln (=12 fM) und mit einer Km zur Runde schließen.
3 Lm (als Ersatz für ein StB), in die nächste Masche 1 Stb (= 2 Stb), dann 6 Lm, 2 Stb, 6 Lm, usw. bis die Runde mit einer Km geschlossen ist.
1 Lm (als Ersatz für 1 fM), dann in den Lm-Ring der Vorreihe 4 fM und 1 Picot (3 Lm, 1 halbes Stb in die 1.Lm häkeln und wiederum 4 fM, so dass der Lm-Ring umhäkelt ist; 1 fM zwischen die folgenden 2 Stb der Vorreihe sowie den folgenden Lm-Bogen wieder mit 4 fM, 1 Picot sowie 4 fM umhäkeln usw. bis zum letzten Lm-Bogen. Dort wie folgt häkeln: 4 fM, 25 Lm (als Aufhängung), 4 fM, mit einer Km die Runde schließen. Bei Bedarf stärken und bügeln.

Wer das Häkeln jetzt gerne lernen möchte, dem kann ich wärmstens den Youtube-Kanal Nadelspiel.com von eliZZa empfehlen. Dort wird jede Maschenart besonders gut erklärt und Schritt für Schritt vorgemacht. Alles, was bisher in meinen Häkelanleitungen gefordert war, habe ich dort gefunden und ganz fix von eliZZa gelernt 🙂

Viel Spaß damit und liebe Grüße,

Jennie

Wunderbarer Häkelteppich – meine ersten Gehversuche in der Handarbeit

Schön ist, was das Herz froh macht. Ja, und besonders froh macht es mich, wenn ich meiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Da kann man die Gedanken so schön fließen lassen… Schon während meiner Schulzeit habe ich ganze Nachmittage auf dem Teppich in meinem Zimmer verbracht und mich kreativ beschäftigt. Damals habe ich vornehmlich gemalt und schöne Dinge gebastelt. Und ich erinnere mich, dass ich den Handarbeitsunterricht in der Grundschule besonders mochte – aber irgendwie fehlt mir damals als Kind die Geduld für größere Projekte 😉

Für die Weihnachtsfeiertage hatte ich mir nun einen Wiedereinstieg in die Handarbeit vorgenommen. Am liebsten wollte ich einen Teppich häkeln! Und hier ist das Ergebnis:

Mein Häkelteppich

Als Vorlage habe ich eine Anleitung für ein Platzset bei DROPS Design ausgewählt (hier) und mir ein hübsches Woll-Lädchen in der Nähe gesucht, wo ich mich beraten ließ. Ich wurde zwar ein klein bisschen irritiert angesehen, aber ich finde, das Ergebnis spricht für sich 🙂 Ich habe mich für Baumwolle entschieden, damit der Teppich waschbar ist: 12 x Lana Grossa Cotofine 020 weiß aus 70% Baumwolle und 30% Polyamid (Lauflänge: 90m/50g, Nadelstärke: 7-8) (auch hier bei Amazon erhältlich). Dazu noch eine 9er Häkelnadel. Ich habe das Garn doppelt genommen, damit der Teppich schön dick wird. Die Wolle ließ sich gut verarbeiten und durch die große Nadel sieht man unheimlich schnell ein hübsches Ergebnis!

Mein Häkelteppich

Für mich als Häkel-Neuling war die DROPS Anleitung zunächst sehr schwer zu verstehen, wie ich bald feststellen musste. Viele der geforderten Maschen wusste ich noch nicht umzusetzen. Bei meiner Suche im Internet bin ich auf den Youtube-Kanal Nadelspiel.com von eliZZa gestoßen, die dort jede Maschenart besonders gut erklärt und Schritt für Schritt vormacht. Alles, was bisher in meinen Häkelanleitungen gefordert war, habe ich dort gefunden und ganz fix von eliZZa gelernt. Im Besonderen der Magic Ring hat mir als Start für den Teppich gut weitergeholfen.

Wichtig ist, dass der Teppich in Runden gehäkelt wird – also nicht in einer Spirale. Jede Runde wird abgeschlossen. Damit man mit der nächsten Runde beginnen kann, muss man mit Luftmaschen wieder auf die nötige Höhe kommen, bei festen Maschen mit einer Luftmasche, bei Stäbchen mit zwei. Dies wird in der Anleitung aber erklärt oder zumindest angedeutet.

Hier noch eine kleine Erklärung zu den in der DROPS Anleitung genutzten Abkürzungen (die mich anfangs noch ziemlich verwirrten):

Kettm = Kettmasche
fM = feste Masche
Lm = Luftmasche
Stb = Stäbchen
D-Stb = Doppel-Stäbchen
M = Masche
R = Runde

Und wenn der Teppich fertig ist, einfach schön bügeln und ggf. vorher mit Sprühstärke einsprühen, dann wird er wunderbar flach. Ich werde meinen Teppich vielleicht von unten noch mit einer rutschfesten Unterlage bestücken, die ich in kleineren Stücken annähe. Im Moment rutscht er noch etwas durch die Gegend, wenn man nicht Acht gibt. Tipps sind hier gerne willkommen 🙂

Vielleicht habt Ihr ja nun auch Lust bekommen, Euch das Häkeln (wieder) anzueignen – in jedem Fall eine sehr entspannende Tätigkeit, bei der man hinterher mit hübschen Ergebnissen belohnt wird.

Habt eine schöne Restwoche!

Jennie

PS: Wenn Ihr das Garn über den von mir angegebenen Link bezieht, zahlt Ihr nicht mehr, aber Amazon unterstützt meine Arbeit an diesem Blog als Dank für meine Empfehlung an Euch 🙂