Feine Pesto-Käse-Stängel – lecker zu Suppe oder Salat

Was ich in meinem Beitrag über die Kohlrabi-Karotten-Suppe mit Frischkäse vor zwei Wochen noch nicht verraten habe: für den Liebsten gab es noch eine kleine Beilage – nämlich leckere Pesto-Käse-Stängel aus Hefeteig. Die haben super zur Suppe gepasst und lassen sich durch das Pesto auch noch unheimlich gut variieren. Für die kommende Grillsaison oder auch nur zum Salat kann ich sie mir auch sehr gut vorstellen – mh… 🙂

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Zutaten:

Für den Teig:
25g frische Hefe
2 TL Zucker
200ml lauwarmes Wasser
40ml Olivenöl
380g Mehl
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Salz
2 EL Basilikum
1 TL Pfeffer

Für die Füllung:
1 Glas Pesto
150g geriebenen Mozzarella

Für „oben drauf“:
1 Eigelb
1 EL Milch

Zubereitung:

Die Hefe zusammen mit dem Zucker im lauwarmen Wasser gut auflösen und 10 Minuten gehen lassen. Die restlichen Zutaten für den Teig hinzufügen und gut durchkneten. Den Teig anschließend aus der Schüssel nehmen, rundum mit Olivenöl einreiben und zurück in die Schüssen geben. Dort 90 Min. abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Nach dem Gehen den Teig nochmal kurz durchkneten und im Anschluss in 20 gleiche große Stücke teilen. Diese jeweils zu einem Rechteck ausrollen, mit ca. 1-2 TL Pesto (ich habe ein grünes Pesto alla Genovese genommen, diesmal nicht selbstgemacht :-)) bestreichen und mit etwas Mozzarella bestreuen. Die Füllung leicht andrücken und der Länge nach einrollen (wie eine Bisquitrolle). Die Rolle noch einmal leicht zusammendrücken und dann mit einem scharfen Messer der Länge nach in zwei Teile schneiden – das obere Ende jedoch nicht einschneiden, sodass die beiden Teile oben noch zusammenhängen. Dann die Innenseiten der beiden entstandenen Hälften nach oben drehen und die beiden Teile übereinanderschlingen. Die beiden Enden etwas zusammendrücken und die Stängel auf ein Backpapier geben. Dort nochmals 30
Min. gehen lassen.

Eigelb und Milch gut verrühren und die Stängel damit bestreichen. Bei 170 Grad Umluft ca. 10-15 Min. goldbraun backen.

Guten Appetit!

LG und einen schönen Tag für Euch,
Jennie

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Aromatisches Bärlauchpesto

Das Frühjahr ist Bärlauchzeit. Von März bis Mai (je nach Lage) findet man die leckeren Blätter an zahlreichen Stellen in den feuchten Laubwäldern – oder auf dem heimischen Wochenmarkt 🙂 Ich habe von meiner Laufrunde im Wald ein ganzes Bund Bärlauch mitgebracht und mit meinem Osterizer Mixer zu einem herrlichen Pesto verarbeitet. Nicht zu verwechseln sind die Blätter allerdings mit denen der giftigen Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen. Aber eine kurze Geruchsprobe überführt ein falsches Blatt schnell 🙂

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Hier das Grundrezept (die Mengenangaben findet Ihr unten):

Frischer Bärlauch
Pinienkerne
Pecorino oder Parmesan
Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

Bärlauch gut waschen und putzen, danach gut trocken tupfen. Die Blätter anschließend fein hacken. Die Hälfte des Bärlauchgewichts an Pinienkernen abwiegen und in der Pfanne ohne Fett rösten. So bekommen sie in noch feineres Aroma. Anteilsmäßig gleichviel Käse frisch reiben. Die abgekühlten Kerne in den Mixer geben und mahlen. Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und alles zu einem feinen Pesto verarbeiten. Olivenöl habe ich nach Gefühl dazugegeben, bis das Pesto die für mich richtige Konsistenz hatte. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Pesto einige Stunden ziehen lassen, damit es sein volles Aroma entfalten kann. In sterilisierte, kleine Gläser abfüllen und ggf. noch mit einem kleinen Schuss Olivenöl abdecken. So kann es bis zu acht Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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Gut schmeckt das Pesto zum Beispiel zu frischen Nudeln, auf einem Butterbrot oder auch als Marinade für unterschiedliche Fleisch- und Kartoffelgerichte.

Viel Spaß beim Zubereiten und guten Appetit!

Liebe Grüße,
Jennie