Mein kleiner Fondanttest

Wie im letzten Beitrag angekündigt, möchte ich Euch noch die Ergebnisse meines „Fondanttests“ mitteilen. Für die bunte Kindergeburtstagstorte habe ich ja drei unterschiedliche Fondantsorten verwendet: meinen Massa Ticino, den ich bisher immer verwendet habe, den Rollfondant (mit Vanillegeschmack) von DekoBack sowie den Rollfondant in Weiß von Back & Decor. Allerdings spiegeln diese Ergebnisse allein meine subjektive Meinung wider. Ich habe keinerlei Kooperation mit einem der Hersteller 🙂 Ich habe die Fondantsorten in folgenden Kategorien bewertet:

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Verfügbarkeit:

Die beiden letzten Sorten habe ich beide bei uns im Rewe gefunden. Weil man sie da so leicht bekommen kann, wollte ich sie mal ausprobieren. Den Massa Ticino hatte ich bei meinen bisherigen Torten verwendet, musste ihn aber bei Amazon bestellen oder im Fachhandel besorgen.

Geschmack:

Geschmacklich finde ich den Massa Ticino am angenehmsten – es bleibt süßer Fondant, aber die anderen Sorten sind schon deutlich süßer und irgendwie schwerer. Der Massa ist recht unaufdringlich und daher im Hinblick auf Geschmack mein Favorit.

Färben:

Färben ließen sich alle drei Sorten beinahe gleich gut, wobei der Massa Ticino sich dazu sogar in meiner Küchenmaschine kneten ließ. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, habe ich bei den anderen beiden Sorten schnell festgestellt und musste die Knetarbeit von Hand übernehmen (aber mit Handschuhen! 🙂 ).

Ausrollen:

Ausrollen ließen sich alle drei Sorten mithilfe von Speisestärke gut. Ich verwende dazu einen Silikonausrollstab von Kitchen Craft (ähnlicher z.B. hier). Mir ist dabei wichtig, den Fondant so dünn wie möglich auszurollen, da ich die süße Schicht um die Torte herum zwar dekorativ finde, aber eben nicht so wahnsinnig lecker 😉 Beim Massa Ticino ist das kein Problem. Da reißt nichts. Der Fondant ist unheimlich elastisch und leicht zu verarbeiten. Bei den anderen beiden Sorten hatte ich Probleme, wobei mir hier der Fondant von Back & Decor besser gefiel als der von DekoBack. Bei DekoBack hatte ich aufgrund des dünnen Ausrollens leichte Risse beim Eindecken. Die konnte ich zwar wieder einigermaßen ausgleichen, würde aber beim nächsten Mal nicht mehr ganz so dünn ausrollen, damit es hübscher wird.

Noch ein Punkt am Rande: Klimatauglichkeit:

Nachdem die Torte gestapelt war, hatte ich Probleme mit dem Platz im Kühlschrank und habe die Torte auf den Balkon gestellt (bei strömendem Regen, aber natürlich überdacht). Manche Fondantsorten bekommen hier Probleme. Bei DekoBack und Back & Decor ist der Fondant leicht feucht geworden (aber trotzdem kein Problem und weit weg von Auflösen), der Massa Ticino blieb unverändert – insofern für alle ein recht gutes Ergebnis. Ich habe gehört, dass der Massa Ticino für tropische Verhältnisse hergestellt wurde und daher auch mit hoher Feuchtigkeit gut klar kommt. In unseren Breitengraden kein Muss, aber trotzdem ein Pluspunkt.

Schlussendlich – der Preis:

Pro Kilo kostet der Massa Ticino aktuell bei Amazon 12,36€, der DekoBack 9,99€ und der Back & Decor 9,61€. Damit ist der Massa Ticino am teuersten.

Fazit:

Für mich bringt der Massa Ticino einige Vorteile mit sich. Dafür zahle ich dann auch gerne einen höheren Preis. Daher ist in meinem Test der Massa Ticino klar auf Platz 1, gefolgt vom Rollfondant von Back & Decor auf Platz 2 und Platz 3 bekommt der Rollfondant von DekoBack.

Vielleicht hilft das dem ein oder anderen 🙂

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Liebe Grüße und viel Spaß beim Eindecken,
Jennie

 

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Eiweiss und Vitamin C: der Kilokick für die Abnahme – mein Test

Ich habe mit Weight Watchers im letzten Jahr 18 kg abgenommen und interessiere mich seit dem sehr für gesunde Ernährung. Ich probiere vieles aus – auch mal vegetarisch und vegan oder einfach außergewöhnliche und leckere Dinge – und behalte meine letzten Kilos, die ich noch loswerden möchte dabei gut im Auge. Das Weight Watchers Programm hat mir da eine wunderbare Orientierung geboten, wie ich meine Ernährung weitaus gesünder gestalten kann. Mittlerweile habe ich mich sogar entschlossen, selbst eine Ausbildung zum Weight Watchers Assistant Coach zu machen, damit ich andere mit meinen Erfahrungen motivieren kann. Mal sehen, wie das wird 🙂

Ich habe nun im Internet vom sogenannten Kilokick gelesen, der die Abnahme ankurbeln soll. Ich konnte nicht genau herausfinden, wo dieses Rezept ursprünglich her kommt – von „Schlank im Schlaf“ nach Dr. Pape oder vor einiger Zeit aus einem älteren Weight Watchers Programm. Jedenfalls basiert es auf der Theorie, dass Eiweiß in Verbindung mit Vitamin C den Fettstoffwechsel anregt, die Fettzellen öffnet und zur Verbrennung freisetzt. Es finden sich in verschiedenen Foren sehr unterschiedliche Erfahrungsberichte – bei manchen scheint es zu guten Abnahmen zu führen, bei anderen zeigt es keine Wirkung. Grund genug für mich, das mal auszuprobieren 🙂

Mein Kilokick

Hier das Rezept:

250g Magerquark
2 Eiweiß
Saft einer Zitrone
Einige Spritzer flüssiger Süßstoff

Die beiden Eiweiße steif schlagen (ich habe immer Eier der Größe L, da wurde es fast ein wenig viel Eischnee, eins hätte wohl auch gereicht…). Den Magerquark mit dem Zitronensaft und dem Süßstoff verrühren und den Eischnee vorsichtig unterheben.

Heraus kommt dann eine vollständige Abendmahlzeit. Empfohlen wird, diese eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen zu verzehren. Den Kilokick maximal zweimal pro Woche essen, um den Gewöhnungseffekt im Körper zu verhindern und die Wirkung zu erhalten.

Variationsmöglichkeiten:

  • Vor Verzehr eine halbe Stunde ins Gefrierfach stellen
  • Im Ofen goldbraun backen
  • Auch als kleiner Kilokick möglich: die Hälfte der oben genannten Zutaten zusammenrühren und nach einem Eiweiß-Abendessen als Dessert essen

Mein Fazit:

Geschmacklich war ich überrascht. Ich mag sehr gerne Quark und Zitrone. Nur wegen des Eischnee war ich skeptisch, aber die Masse wurde schön fluffig und ich mochte die Creme sehr gern. Ich hatte auch das Gefühl, dass mir mit dem Süßhunger geholfen war, mit dem ich derzeit an manchen Abenden etwas zu kämpfen habe 😉 Ich war pappsatt, konnte nicht die ganze Portion aufessen. Sehr beruhigend, da ich eher erwartet hatte, dass sich ohne Kohlehydrate zum Abendessen die gesättigte Zufriedenheit nicht so richtig einstellen mag. Für Weight Watchers in jedem Fall gut geeignet, da für ein sättigendes Abendessen sehr punktearm. Alles in allem zufriedenstellend, auf der Waage sah das am nächsten Morgen auch gut aus, wobei ich dahingehend immer etwas langfristiger denke 🙂 Ich werde den Kilokick auf jeden Fall wiederholen – vielleicht diesmal noch mit einer kleinen Backeinheit im Ofen. Warm kann ich mir das Ganze wunderbar vorstellen!

Ich freue mich über andere Erfahrungsberichte 🙂

Viele Grüße!

Jennie